Neuigkeiten

Unter »Neuigkeiten« finden Sie aktuelle Informationen zu unserer Arbeit. Diese Rubrik berichtet über Ereignisse im Dubnow-Institut selbst und versammelt Nachrichten zu Auszeichnungen und Kooperationsprojekten.

18. Juni 2021

Programm für den 53. Deutschen Historikertag ab heute online

Das Programm und die Anmeldung für den 53. Deutschen Historikertag sind ab heute online.

Mit dabei:

Dienstag, 5. Oktober 2021, 16.15–18 Uhr
Michael Brenner, Yfaat Weiss (Sektionsleitung)
Die Sprache des Feindes: Deutschsprachige Akten in israelischen Archiven

Mittwoch, 6. Oktober 2021, 15.15–18 Uhr
Jan Gerber, Philipp Graf (Sektionsleitung)
Erfahrung und Erinnerung. Israel, die deutschsprachige Linke und der Holocaust

17. Juni 2021

»Auf den Spuren einer ungeklärten Herkunft.« Diskussionen zum jüdischen Bucherbe in Leipzig
Antrag auf Kooperationsvorhaben bewilligt

Von Oktober bis Dezember 2021 wird im Rahmen des Festjahrs »#2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland« eine Vortragsreihe des Dubnow-Instituts in Kooperation mit derUniversitätsbibliothek Leipzig (UBL) stattfinden. Ausgangspunkt ist ein einzigartiger Bücherbestand, den die Israelitische Religionsgemeinde Leipzig der Universitätsbibliothek Leipzig zum Erhalt und zur Erforschung übergab. Dieser besteht aus Hunderten an Drucken, von denen die ältesten aus dem 16. Jahrhundert stammen. Die Sammlung wirft ein Schlaglicht auf Prozesse der Migration, Mobilität, sozialer Inklusion und Exklusion sowie die Folgen von Raub, Beschlagnahmung und Zerstörung. In sechs Vorträgen fragen das Dubnow-Institut und die UBL nach den Bedingungen, unter denen heute jüdische Buchkultur aufbewahrt und erschlossen wird.

1. Juni 2021

Ausstellung und Begleitbuch
»Uns eint die Liebe zum Buch«. Jüdische Verleger in Leipzig (1815–1938)

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig zeigt vom 1. Juni bis 25. Juli 2021 eine Studioausstellung zu verschiedenen jüdischen Verleger in Leipzig, wie Henri Hinrichsen oder Kurt Wolff. Begleitend erscheint im Verlag Hentrich & Hentrich die Publikation »›Uns eint die Liebe zum Buch‹. Jüdische Verleger in Leipzig (1815–1938)«. Hierfür verfasste Dr. Arndt Engelhardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dubnow-Institut, einen Beitrag; auch die Ausstellungskonzeption wurde von ihm unterstützt.

29. April 2021

Auszeichnung von Maya Kreiner

Maya Kreiner erhielt den Preis des Rektors der Hebräischen Universität Jerusalem für Master-Studierende. Ihre zurzeit erarbeitete Masterarbeit trägt den Titel »The Campaign against the Legislative Council, 1929–1936: Between Palestine, World Jewry and the British Empire«. Neben ihres Studiums ist sie verantwortlich für die Forschungskontaktstelle des Dubnow-Instituts in Israel.

29. April 2021

Dan Diner: »Ein anderer Krieg« nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2021

Die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse hat Dan Diners Publikation »Ein anderer Krieg. Das jüdische Palästina und der Zweite Weltkrieg, 1935–1942« in der Kategorie »Sachbuch/Essayistik« neben vier weiteren Publikationen für den diesjährigen Preis nominiert. Der Preis der Leipziger Buchmesse wird am 28. Mai, 16 Uhr vergeben und die Preisverleihung auf der Website der Leipziger Buchmesse live gestreamt. Dan Diner war von 1999 bis 2014 Direktor des Dubnow-Instituts.

10. Dezember 2020

Professur für Alumnus des Dubnow-Instituts

Dr. Mohamed A. H. Ahmed ist zum »Al Maktoum Associate Professor in Middle Eastern Studies« am Trinity College Dublin berufen worden. Er war von 2009 bis 2016 am Dubnow-Institut tätig, ab 2012 als Doktorand. Seine Disseration schloss er 2015 ab; sie beschäftigt sich mit der Verwendung des Arabischen in neun hebräischen Romanen, die zwischen den 1950er und 2010er Jahren von drei irakisch-jüdischen Autoren geschrieben wurden.

7. Dezember 2020

IHRA Vollversammlung mit Grußwort von Prof. Dr. Jörg Deventer

Anfang Dezember sollte die Vollversammlung der International Holocaust Remembrance Alliance in Leipzig stattfinden. Aufgrund der Pandemie wurde sie ins Digitale verlegt. Prof. Dr. Jörg Deventer, Stellvertreter der Direktorin am Dubnow-Institut, spricht ein Video-Grußwort.

19. November 2020

Publikation von Inbal Ben-Asher Gitler erschienen

Die Publikation »Architectural Culture in British-Mandate Jerusalem, 1917–1948« ist bei Edinburgh University Press erschienen. Die Autorin Inbal Ben-Asher Gitler war von 2017 bis 2018 als Gastwissenschaftlerin am Dubnow-Institut und schrieb das Buchmanuskript in weiten Teilen während ihrer Monate in Leipzig.

17. November 2020

Kolloquium des Leibniz ScienceCampus »Eastern Europe – Global Area«
Beiträge des Dubnow-Instituts

Das Kolloquium des Leibniz ScienceCampus »Eastern Europe – Global Area« findet im Wintersemester 2020/2021 online statt. Die Vortragsreihe beinhaltet auch Vorträge, die vom Dubnow-Institut organisiert werden.

13. November 2020

Neues aus dem Dubnow-Institut jetzt auch auf Twitter

Seit Donnerstag, den 12. November 2020, ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Dubnow-Instituts auch auf Twitter aktiv. Wer an Neuigkeiten aus dem Institut interessiert ist, kann @DubnowInstitut auf Twitter folgen.

5. November 2020

Institutsbetrieb unter Corona-Bedingungen

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage bleibt das Dubnow-Institut und seine Bibliothek bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten von zu Hause. Bitte richten Sie Ihre Nachrichten bzw. Anfragen per E-Mail an die auf unserer Website verzeichneten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Für eventuell verzögerte Rückantworten bitten wir Sie schon jetzt um Verständnis.

21. Oktober 2020

Förderung für Dissertationsprojekt am Dubnow-Institut

Moritz Schmeing, Doktorand am Dubnow-Institut, ist ein Promotionsstipendium zuerkannt worden. Er wird ab Januar 2021 Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung. In seinem Dissertationsprojekt untersucht er prosopographisch Juden in der faschistischen Partei Italiens.

16. Oktober 2020

Sammelband »Jüdisches Leben in Deutschland und Europa nach der Shoah« erschienen

In der Reihe »Europäische Diktaturen und ihre Überwindung. Schriften der Stiftung Ettersberg« ist der Sammelband »Jüdisches Leben in Deutschland und Europa nach der Shoah« erschienen, der die Spezifika jüdischen Lebens im geteilten Deutschland sowie in weiteren ausgewählten europäischen Ländern nach 1945 betrachtet. Der Band basiert auf dem 17. Internationalen Symposium der Stiftung Ettersberg, das in Kooperation mit dem Dubnow-Institut und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen im Oktober 2018 in Weimar stattfand. Im Fokus der Publikation stehen Fragen nach der Wiederherstellung und sozialen Zusammensetzung jüdischer Gemeinden, den Beziehungen zur Mehrheitsgesellschaft sowie dem jüdischen politischen wie kulturellen Leben. Einige der Aufsätze basieren auf Forschungsprojekten des Dubnow-Instituts.

 

22. September 2020

Lehrstuhlvertretung durch Dr. Nicolas Berg

Dr. Nicolas Berg, Leiter des Forschungsressorts »Wissen« am Dubnow-Institut, wird im Wintersemester 2020/2021 und im Sommersemester 2021 die Lehrstuhlvertretung am Martin-Buber-Institut für Judaistik der Universität zu Köln übernehmen. Sein Lehrgebiet umfasst die jüdische Geschichte und Kultur zwischen dem späten 18. und 20. Jahrhundert.

18. September 2020

Fritz-Steppat-Preis 2020 für Shaul Marmari

Shaul Marmari, Doktorand am Dubnow-Institut, erhielt für seine Masterarbeit »Red Sea Horizons: Palestine and the Jewish-Yemeni Diaspora, 1881–1948« den Fritz-Steppat-Preis 2020. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Gesellschaft zur Förderung des ZMO e.V. für einen herausragenden wissenschaftlichen Text eines jungen Forschers oder einer jungen Forscherin verliehen.

16. September 2020

EEGA-Partner verlängern Zusammenarbeit offiziell bis 2024 Dubnow-Institut als neues Mitglied aufgenommen

Am 16. September 2020 unterzeichneten die Partner des Leibniz-WissenschaftsCampus »Eastern Europe – Global Area« ein neues Kooperationsabkommen, das die Partnerschaften des EEGA offiziell bis 2024 verlängert. Zuvor hatte die Leibniz-Gemeinschaft die zweite Förderperiode des EEGA genehmigt. Die Vertreter der EEGA-Kooperationspartner begrüßten das Dubnow-Institut als neuntes Mitglied des Netzwerks.

11. September 2020

Förderung für Dissertationsprojekt am Dubnow-Institut

Carolin Piorun, aktuell Wissenschaftliche Hilfskraft am Dubnow-Institut, erhält ab Oktober 2020 ein Forschungsstipendium des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks. In ihrem Dissertationsprojekt untersucht sie die Geschichte und das Selbstverständnis des jiddischen PEN-Clubs im Wandel von den 1920ern bis in die 1980er Jahren.

20. August 2020

Enrico Lucca erhält Fellowship Grant

Dr. Enrico Lucca, stellvertretender Ressortleiter am Dubnow-Institut, hat ein Fellowship Grant der Memorial Foundation for Jewish Culture erhalten. Das MFJC-Stipendienprogramm unterstützt bei der Umsetzung eines eigenständigen wissenschaftlichen Projekts, das einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis, zur Bewahrung oder Weitergabe jüdischen Kultur leistet.

1. Juli 2020

Felix Pankonin erhält Forschungsstipendium

Felix Pankonin, Doktorand am Dubnow-Institut, erhält ein Willy Brandt Small Research Grant der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung. Im Rahmen seiner Dissertation »Ein Labour-Man in Berlin« forscht er zu Richard Löwenthal. Die Stiftung unterstützt seine Forschung mit 5.000 EUR für Archivrecherchen sowie die Verschriftlichung seiner Dissertation.

12. Juni 2020

Bücherschenkung für das Dubnow-Institut

Die Bibliothek des Dubnow-Instituts hat eine reichhaltige Bücherschenkung erhalten. Prof. em. Dr. Klaus Saul übergab dem Institut mehrere hundert Bände aus seiner Privatbibliothek zu Themen der jüdischen Geschichte und Kultur. Der Historiker lehrte bis zu seiner Emeritierung 2004 als Professor für Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und lebt in Hamburg.

22. Mai 2020

Förderung für Dissertationsprojekt am Dubnow-Institut

Philip Bockelmann, Doktorand am Dubnow-Institut, ist ein Promotionsstipendium zuerkannt wurden. Er wird ab Oktober 2020 Stipendiat des Leo Baeck Fellowship Programms/Studienstiftung des deutschen Volkes. In seinem Dissertationsprojekt werden Prozesse der Wiederherstellung des Rechts in Deutschland in der unmittelbaren Zeit nach dem Ende Zweiten Weltkriegs bis in die frühe Bundesrepublik hinein untersucht. Im Zentrum steht dabei der heute nahezu vergessene Staats- und Verwaltungsrechtler Walter Jellinek (1885–1955).

18. Mai 2020

Dubnow-Institut als Partner im Leibniz-WissenschaftsCampus »Eastern Europe – Global Area«

Der vom Leibniz-Institut für Länderkunde und der Universität Leipzig initiierte Leibniz-WissenschaftsCampus »Eastern Europe – Global Area« (EEGA) wird für weitere vier Jahre gefördert. Künftig arbeiten in dem Campus neun Verbundpartner zusammen, darunter auch das Dubnow-Institut. Im Mittelpunkt der Forschungen steht die Frage, wie sich Gesellschaften und Akteure des östlichen Europa in globalen Prozessen und Konflikten positionieren.