Neuigkeiten

Unter »Neuigkeiten« finden Sie aktuelle Informationen zu unserer Arbeit. Diese Rubrik berichtet über Ereignisse im Dubnow-Institut selbst und versammelt Nachrichten zu Auszeichnungen und Kooperationsprojekten.

16. November 2022

Newsletter erschienen

Der Newsletter im November informiert über drei besondere Ereignisse: die Neuerscheinung des Jahrbuchs des Dubnow-Institutsnicht nur als Buch, sondern auch als kostenfreie Open-Access-Publikation, die Konferenz »The Hochschule« Ende November in Berlin sowie unsere Vortragsreihe »Bildungswege«zur jüdischen Hochschulgeschichte.

20. Oktober 2022

Newsletter des Dubnow-Instituts

Der aktuelle Newsletter des Dubnow-Instituts ist soeben erschienen. Die Oktober-Ausgabe informiert über die Ausstellung »Jüdisches Album«, Veranstaltungen, Ausschreibungen und andere Neuigkeiten aus dem Institut.

6. Oktober 2022

Gleichstellungsarbeit des Dubnow-Instituts ausgezeichnet
Rezertifizierung durch TOTAL E-QUALITY erfolgt

Für sein Engagement im Bereich Chancengleichheit wurde das Dubnow-Institut erneut mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet. Dieses erhalten Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Verbände, die sich in ihrer Personal- und Organisationsentwicklung erfolgreich für die Gleichstellung von Frauen und Männern einsetzen. Eine unabhängige Jury prüft die Bewerbungsunterlagen und entscheidet über die Vergabe. Das Dubnow-Institut erhielt das Prädikat bereits 2019. Drei Jahre später wurde durch die Re-Zertifizierung bestätigt, dass der Weg des Instituts zur Chancengleichheit nachhaltig ist und weitere Fortschritte erzielt werden konnten.

22. September 2022

Newsletter des Dubnow-Instituts

Seit kurzem ist der Newsletter des Dubnow-Instituts im neuen Design sowie in breiterer inhaltlicher Zusammenstellung erhältlich. Alle Interessierte erhalten nach ihrer Registrierung anlassbezogen ungefähr einmal pro Monat Neuigkeiten zu Publikationen, Veranstaltungen und Forschungsvorhaben des Instituts.

14. September 2022

30 Jahre Leibniz in Sachsen
Festveranstaltung der sächsischen Leibniz-Institute in Dresden

Am 14. September 2022 feierten die sächsischen Leibniz-Einrichtungen ihr 30-jähriges Bestehen im Internationalen Kongresszentrum Dresden. Grußworte hielten unter anderem der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, Staatssekretärin Kornelia Haugg vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, Leibniz-Präsidentin Prof. Dr. Martina Brockmeier sowie die Oberbürgermeister von Dresden und Leipzig. Das Dubnow-Institut, seit 2018 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, präsentierte sich an seinem Stand vor allem mit seinem vielfältigen Publikationsprogramm.

7. Juli 2022

Yfaat Weiss als Visiting Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM)

Prof. Dr. Yfaat Weiss, Direktorin des Dubnow-Instituts, ist im Juli 2022 zu Gast am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien. Sie kann dort ihr aktuelles Forschungsprojekt »Sovereignty in Miniature« weiter vorantreiben.

29. Juni 2022

Kooperationsvereinbarung mit dem Jewish Historical Institute

Das Jewish Historical Institute in Warschau, vertreten durch dessen Direktorin Monika Krawczyk, und das Dubnow-Institut, vertreten durch seine Direktorin Prof. Dr. Yfaat Weiss, haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Dank der Vereinbarung können beide Institutionen noch enger zusammenarbeiten, beispielsweise bei Forschungs- oder Ausstellungsprojekten.

22. Juni 2022

Preis für Amit Levy
Doktorarbeit ausgezeichnet

Dr. Amit Levy, der in diesem Semester das Forschungskolloquium des Dubnow-Instituts mitorganisiert und im vergangenen Jahr an der Hebräischen Universität Jerusalem promoviert hatte, wurde mit dem Bleiman-Preis 2022 der Middle East & Islamic Studies Association of Israel für die beste Doktorarbeit ausgezeichnet. Der Preis wurde auf der Jahreskonferenz der Vereinigung, die am 9. Juni 2022 stattfand, bekannt gegeben. Das Preiskomitee lobte Levys Dissertation, »A New Orient: A New Orient: German-Jewish Oriental Studies in Palestine/Israel, 1926-1963«, betreut durch Prof. Dr. Yfaat Weiss und Dr. Aya Elyada, als »bahnbrechende Studie«, die einen umfangreichen Korpus von Primärquellen in deutscher, arabischer und englischer Sprache sorgfältig analysiert.

15. Juni 2022

Broschüre »Denklabor« erschienen

Die im Forschungsprojekt »Wanderndes Wissen« entstandene Broschüre »Denklabor« stellt in rund 20 Beiträgen die Forschung des Dubnow-Instituts vor. Gleichsam wie ein Blick durch das Fenster in ein Forschungslabor richten wir dabei den Fokus auf den Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens und rücken unsere Fragen und Methoden in den Mittelpunkt. Die Broschüre kann kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

25. Mai 2022

hefez. Arbeiten zur jüdischen Geschichte und materiellen Kultur
Buchvorstellung in Jerusalem

Am Mittwoch, den 25. Mai 2022, 14.30 Uhr werden in Jerusalem die ersten beiden hebräischsprachigen Bände der Reihe »hefez. Arbeiten zur jüdischen Geschichte und materiellen Kultur« vorgestellt. Alle Bände der hefez-Reihe erscheinen auf Deutsch und Hebräisch, in Buchform sowie als Open-Access-Publikation.

29. April 2022

Stipendium für Dr. Elisabeth Gallas

Dr. Elisabeth Gallas erhält ein viermonatiges Stipendium, um ab September 2022 am renommierten Herbert D. Katz Center for Advanced Judaic Studies an der University of Pennsylvania in Philadelphia zu forschen. Sie wird dort an ihrem Forschungsprojekt »“We Accuse!”: History of Jewish Indictments in the Nineteenth and Twentieth Centuries« arbeiten.

28. April 2022

Festblog. Narrative Miniatures

Anlässlich des sechzigsten Geburtstags von Yfaat Weiss haben sich Promovierende und Postdocs aus ihren verschiedenen Wirkungsstätten – insbesondere aus Leipzig und Jerusalem – zusammengetan, um ihr auf dem Blog »Mimeo« eigene Beiträge zu widmen. Auf diesem »Festblog« werden in loser Folge über das Jahr verteilt eine Reihe von »Miniaturen« publiziert. Mittels eines Objekts oder eines Archivdokuments nähern sich die Beiträge aus mikrologischer Perspektive Geschichte(n) und Fragen an, die nicht zuletzt die Schwerpunkte von Yfaat Weiss‘ eigener historischer Forschung spiegeln: Raum und Materialität, Mobilität und Transfer, Objekt- und Wissensgeschichte im Kontext von deutscher und mitteleuropäischer, jüdischer und israelischer Geschichte. Genauso wie Yfaat Weiss selbst an und zwischen verschiedenen Orten arbeitet, verbindet sie in ihrer Arbeit die epistemologischen Traditionen und akademischen Kulturen Israels und Deutschlands sowie unterschiedliche Sprachen und Mentalitäten. Aus diesem Grund erscheint dieser »Festblog« auch mit Beiträgen in drei Sprachen: Hebräisch, Englisch und Deutsch.

18. März 2022

»Niemandsland. Hader am Berg Scopus« – Lesung und Gespräch mit Yfaat Weiss
Jetzt im »Virtuellen Archiv«

In Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig sowie Brill Deutschland – Vandenhoeck & Ruprecht/Böhlau Verlag veranstaltete das Dubnow-Institut am 17. März eine Buchvorstellung mit der Historikerin Prof. Dr. Yfaat Weiss. Diese stellt im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Thomas Sparr ihre neuste Publikation »Niemandsland« vor und entfaltet anhand des Scopusbergs in Jerusalem die Geschichte der Stadt nach Krieg und Teilung. Ein Mitschnitt der Veranstaltung ist über das Virtuelle Archiv dieser Website abrufbar.

17. März 2022

Staatssekretärin Andrea Franke besucht das Dubnow-Institut

Am Mittwoch, den 16. März 2022, besuchte Staatssekretärin Andrea Franke vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus das Dubnow-Institut. Neben dem fachlichen Austausch informierte sie sich über das Publikationsportfolio des Instituts und besichtigte die Ausstellung »Jüdisches Album. Fotografien von Rita Ostrovska«, die sich mit jüdischem Leben in der Ukraine und der massenhaften Auswanderungen von Jüdinnen und Juden aus der ehemaligen Sowjetunion beschäftigt.

20. Januar 2022

Jetzt auch als Buch
»hefez. Arbeiten zur jüdischen Geschichte und materiellen Kultur«, Band 1 und Band 2

Die ersten zwei Bände der Reihe »hefez. Arbeiten zur jüdischen Geschichte und materiellen Kultur«, Lilah Nethanels Publikation »Hebräische Schreibkultur in Europa« sowie Bilha Shilos Publikation »Ein Drama in Akten«, sind jetzt auch in Buchform erschienen. Beide Bände stehen bereits seit Dezember 2021 als kostenlose Open-Access-Publikation zur Verfügung. »Ein Drama in Akten« ist zudem auf Hebräisch erschienen – ebenfalls als Open-Access-Publikation sowie in Buchform.

13. Januar 2022

hefez. Band 2
Jetzt auch auf Hebräisch

Der zweite Band der Reihe »hefez. Arbeiten zur jüdischen Geschichte und materiellen Kultur«, Bilha Shilos Publikation »Ein Drama in Akten. Die Restitution der Sammlungen des Wilnaer YIVO«, ist bei Magnes Press auf Hebräisch erschienen. Alle Bände der hefez-Reihe erscheinen auf Deutsch und Hebräisch sowie als Open-Access-Publikation und in Buchform.

4. Januar 2022

Mitgliedschaft im Leipzig Science Network

Seit Jahresbeginn ist das Dubnow-Institut Mitglied im Leipzig Science Network, dem 15 weitere wissenschaftliche Einrichtungen aus Leipzig angehören. Das Netzwerk erhöht die Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandortes Leipzig und unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, kreativ, frei und kooperativ zu arbeiten.

21. Dezember 2021

Neues Verbundprojekt gestartet
Teilprojekt: Möglichkeiten und Grenzen jüdischer Teilhabe an sächsischen Hochschulen

Der Freistaat Sachsen hat ein Verbundprojekt auf den Weg gebracht, das die Vernetzung digitaler Kulturdaten in Sachsen zum Ziel hat. Im DIKUSA-Projekt werden unter Koordination der Arbeitsstelle KompetenzwerkD der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig die außeruniversitären geisteswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen Sachsens jeweils in eigenen Teilprojekten zur Kultur- und Sozialgeschichte Sachsens forschen. Inhaltlicher Ausgangspunkt des Teilprojekts am Dubnow-Institut sind Forschungen zu den Möglichkeiten und Grenzen jüdischer Teilhabe an sächsischen Hochschulen von der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

6. Oktober 2021

DAMALS-Buchwettbewerb 2021
Preise für Dan Diner, »Ein anderer Krieg« und Yair Mintzker, »Die vielen Tode des Jud Süß«

Gestern gab eine Jury aus Wissenschaft und Medien die Preisträger im DAMALS-Buchwettbewerb bekannt. Dan Diners Publikation »Ein anderer Krieg. Das jüdische Palästina und der Zweite Weltkrieg 1935–1942«  wurde zum Historischen Buch des Jahres gewählt. Den dritten Platz belegte die Publikation »Die vielen Tode des Jud Süß. Justizmord an einem Hofjuden« von Yair Mintzker, das vom Dubnow-Institut herausgegeben und von Felix Kurz aus dem amerikanischen Englisch übersetzt wurde.

30. September 2021

Shalom: 1700 Jahre – eine Hörspielreise
Ausstellung für Kinder und Jugendliche im UNIKATUM Kindermuseum Leipzig

Am Wochenende wurde im UNIKATUM Kindermuseum Leipzig die Ausstellung »Shalom: 1700 Jahre – eine Hörspielreise« eröffnet. Zarin Aschrafi, Doktorandin am Dubnow-Institut, hat die Konzeption der Station zu jüdischem Leben in Frankfurt in der Nachkriegszeit wissenschaftlich beratend unterstützt. Die Ausstellung ist bis Sommer 2022 in Leipzig zu sehen und kann danach als Wanderausstellung auf Reisen gehen.

1. September 2021

Heine-Preis der Stadt Düsseldorf für Gremienmitglied Rachel Salamander

Rachel Salamander, die das Dubnow-Institut im Rahmen seiner Mitgliederversammlung unterstützt, wurde mit dem Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet. Bundespräsident Frank Walther-Steinmeier würdigte die Literaturwissenschaftlerin, Unternehmerin und Journalistin in seiner Ansprache als »eine der bedeutendsten Ermöglicherinnen des deutschen Geisteslebens der letzten Jahrzehnte« und betonte, dass sie maßgeblich zum Wiederaufbau des jüdischen intellektuellen Lebens nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland beigetragen habe. Der Heine-Preis wird von der Stadt Düsseldorf seit 1972 alle drei Jahre verliehen und zählt zu den bedeutendsten Literaturpreisen in Deutschland.

26. August 2021

Neue Positionen für ehemalige Stipendiaten

Dr. Rotem Giladi wurde zum Senior Lecturer an der Law School der University of Roehampton, London ernannt. Dr. Yechiel Weizman hat eine Tenure-Track-Position im Bereich Holocaustforschung am The Department of Jewish History and Contemporary Jewry der Bar Ilan University erhalten. Beide Wissenschaftler waren zwei Jahre als Stipendiaten im Forschungsressort »Recht« und sind dem Institut heute als assoziierte Forscher eng verbunden.

20. August 2021

Ausstellung und Katalog
Unser Mut – Juden in Europa 1945–48

Das Jüdische Museum Frankfurt zeigt vom 31. August 2021 bis 18. Januar 2022 die Ausstellung »Unser Mut – Juden in Europa 1945–48«, die die Vielfalt jüdischer Erfahrungen in der unmittelbaren Nachkriegszeit aus einer gesamteuropäischen, transnationalen Perspektive darstellt. Begleitend erscheint im De Gruyter Verlag ein reich bebilderter Katalog, sowohl in einer deutschen als auch in einer englischen Ausgabe. Die Essays bauen auf Präsentationen der Konferenz »Building from Ashes« auf, die das Jüdische Museum im Dezember 2017 gemeinsam mit dem Dubnow-Institut, dem Fritz Bauer Institut und der Goethe-Universität Frankfurt am Main veranstaltete. Dr. Elisbath Gallas und Dr. Philipp Graf sind mit einem Beitrag im Katalog vertreten.

18. Juni 2021

Programm für den 53. Deutschen Historikertag ab heute online

Das Programm und die Anmeldung für den 53. Deutschen Historikertag sind ab heute online.

Mit dabei:

Dienstag, 5. Oktober 2021, 16.15–18 Uhr
Michael Brenner, Yfaat Weiss (Sektionsleitung)
Die Sprache des Feindes: Deutschsprachige Akten in israelischen Archiven

Mittwoch, 6. Oktober 2021, 15.15–18 Uhr
Jan Gerber, Philipp Graf (Sektionsleitung)
Erfahrung und Erinnerung. Israel, die deutschsprachige Linke und der Holocaust

17. Juni 2021

»Auf den Spuren einer ungeklärten Herkunft.« Diskussionen zum jüdischen Bucherbe in Leipzig
Antrag auf Kooperationsvorhaben bewilligt

Von Oktober bis Dezember 2021 wird im Rahmen des Festjahrs »#2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland« eine Vortragsreihe des Dubnow-Instituts in Kooperation mit derUniversitätsbibliothek Leipzig (UBL) stattfinden. Ausgangspunkt ist ein einzigartiger Bücherbestand, den die Israelitische Religionsgemeinde Leipzig der Universitätsbibliothek Leipzig zum Erhalt und zur Erforschung übergab. Dieser besteht aus Hunderten an Drucken, von denen die ältesten aus dem 16. Jahrhundert stammen. Die Sammlung wirft ein Schlaglicht auf Prozesse der Migration, Mobilität, sozialer Inklusion und Exklusion sowie die Folgen von Raub, Beschlagnahmung und Zerstörung. In sechs Vorträgen fragen das Dubnow-Institut und die UBL nach den Bedingungen, unter denen heute jüdische Buchkultur aufbewahrt und erschlossen wird.

1. Juni 2021

Ausstellung und Begleitbuch
»Uns eint die Liebe zum Buch«. Jüdische Verleger in Leipzig (1815–1938)

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig zeigt vom 1. Juni bis 25. Juli 2021 eine Studioausstellung zu verschiedenen jüdischen Verleger in Leipzig, wie Henri Hinrichsen oder Kurt Wolff. Begleitend erscheint im Verlag Hentrich & Hentrich die Publikation »›Uns eint die Liebe zum Buch‹. Jüdische Verleger in Leipzig (1815–1938)«. Hierfür verfasste Dr. Arndt Engelhardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dubnow-Institut, einen Beitrag; auch die Ausstellungskonzeption wurde von ihm unterstützt.

29. April 2021

Auszeichnung von Maya Kreiner

Maya Kreiner erhielt den Preis des Rektors der Hebräischen Universität Jerusalem für Master-Studierende. Ihre zurzeit erarbeitete Masterarbeit trägt den Titel »The Campaign against the Legislative Council, 1929–1936: Between Palestine, World Jewry and the British Empire«. Neben ihres Studiums ist sie verantwortlich für die Forschungskontaktstelle des Dubnow-Instituts in Israel.

29. April 2021

Dan Diner: »Ein anderer Krieg« nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2021

Die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse hat Dan Diners Publikation »Ein anderer Krieg. Das jüdische Palästina und der Zweite Weltkrieg, 1935–1942« in der Kategorie »Sachbuch/Essayistik« neben vier weiteren Publikationen für den diesjährigen Preis nominiert. Der Preis der Leipziger Buchmesse wird am 28. Mai, 16 Uhr vergeben und die Preisverleihung auf der Website der Leipziger Buchmesse live gestreamt. Dan Diner war von 1999 bis 2014 Direktor des Dubnow-Instituts.

10. Dezember 2020

Professur für Alumnus des Dubnow-Instituts

Dr. Mohamed A. H. Ahmed ist zum »Al Maktoum Associate Professor in Middle Eastern Studies« am Trinity College Dublin berufen worden. Er war von 2009 bis 2016 am Dubnow-Institut tätig, ab 2012 als Doktorand. Seine Disseration schloss er 2015 ab; sie beschäftigt sich mit der Verwendung des Arabischen in neun hebräischen Romanen, die zwischen den 1950er und 2010er Jahren von drei irakisch-jüdischen Autoren geschrieben wurden.

7. Dezember 2020

IHRA Vollversammlung mit Grußwort von Prof. Dr. Jörg Deventer

Anfang Dezember sollte die Vollversammlung der International Holocaust Remembrance Alliance in Leipzig stattfinden. Aufgrund der Pandemie wurde sie ins Digitale verlegt. Prof. Dr. Jörg Deventer, Stellvertreter der Direktorin am Dubnow-Institut, spricht ein Video-Grußwort.

19. November 2020

Publikation von Inbal Ben-Asher Gitler erschienen

Die Publikation »Architectural Culture in British-Mandate Jerusalem, 1917–1948« ist bei Edinburgh University Press erschienen. Die Autorin Inbal Ben-Asher Gitler war von 2017 bis 2018 als Gastwissenschaftlerin am Dubnow-Institut und schrieb das Buchmanuskript in weiten Teilen während ihrer Monate in Leipzig.

17. November 2020

Kolloquium des Leibniz ScienceCampus »Eastern Europe – Global Area«
Beiträge des Dubnow-Instituts

Das Kolloquium des Leibniz ScienceCampus »Eastern Europe – Global Area« findet im Wintersemester 2020/2021 online statt. Die Vortragsreihe beinhaltet auch Vorträge, die vom Dubnow-Institut organisiert werden.

13. November 2020

Neues aus dem Dubnow-Institut jetzt auch auf Twitter

Seit Donnerstag, den 12. November 2020, ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Dubnow-Instituts auch auf Twitter aktiv. Wer an Neuigkeiten aus dem Institut interessiert ist, kann @DubnowInstitut auf Twitter folgen.

5. November 2020

Institutsbetrieb unter Corona-Bedingungen

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage bleibt das Dubnow-Institut und seine Bibliothek bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten von zu Hause. Bitte richten Sie Ihre Nachrichten bzw. Anfragen per E-Mail an die auf unserer Website verzeichneten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Für eventuell verzögerte Rückantworten bitten wir Sie schon jetzt um Verständnis.

21. Oktober 2020

Förderung für Dissertationsprojekt am Dubnow-Institut

Moritz Schmeing, Doktorand am Dubnow-Institut, ist ein Promotionsstipendium zuerkannt worden. Er wird ab Januar 2021 Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung. In seinem Dissertationsprojekt untersucht er prosopographisch Juden in der faschistischen Partei Italiens.

16. Oktober 2020

Sammelband »Jüdisches Leben in Deutschland und Europa nach der Shoah« erschienen

In der Reihe »Europäische Diktaturen und ihre Überwindung. Schriften der Stiftung Ettersberg« ist der Sammelband »Jüdisches Leben in Deutschland und Europa nach der Shoah« erschienen, der die Spezifika jüdischen Lebens im geteilten Deutschland sowie in weiteren ausgewählten europäischen Ländern nach 1945 betrachtet. Der Band basiert auf dem 17. Internationalen Symposium der Stiftung Ettersberg, das in Kooperation mit dem Dubnow-Institut und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen im Oktober 2018 in Weimar stattfand. Im Fokus der Publikation stehen Fragen nach der Wiederherstellung und sozialen Zusammensetzung jüdischer Gemeinden, den Beziehungen zur Mehrheitsgesellschaft sowie dem jüdischen politischen wie kulturellen Leben. Einige der Aufsätze basieren auf Forschungsprojekten des Dubnow-Instituts.

 

22. September 2020

Lehrstuhlvertretung durch Dr. Nicolas Berg

Dr. Nicolas Berg, Leiter des Forschungsressorts »Wissen« am Dubnow-Institut, wird im Wintersemester 2020/2021 und im Sommersemester 2021 die Lehrstuhlvertretung am Martin-Buber-Institut für Judaistik der Universität zu Köln übernehmen. Sein Lehrgebiet umfasst die jüdische Geschichte und Kultur zwischen dem späten 18. und 20. Jahrhundert.

18. September 2020

Fritz-Steppat-Preis 2020 für Shaul Marmari

Shaul Marmari, Doktorand am Dubnow-Institut, erhielt für seine Masterarbeit »Red Sea Horizons: Palestine and the Jewish-Yemeni Diaspora, 1881–1948« den Fritz-Steppat-Preis 2020. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Gesellschaft zur Förderung des ZMO e.V. für einen herausragenden wissenschaftlichen Text eines jungen Forschers oder einer jungen Forscherin verliehen.

16. September 2020

EEGA-Partner verlängern Zusammenarbeit offiziell bis 2024 Dubnow-Institut als neues Mitglied aufgenommen

Am 16. September 2020 unterzeichneten die Partner des Leibniz-WissenschaftsCampus »Eastern Europe – Global Area« ein neues Kooperationsabkommen, das die Partnerschaften des EEGA offiziell bis 2024 verlängert. Zuvor hatte die Leibniz-Gemeinschaft die zweite Förderperiode des EEGA genehmigt. Die Vertreter der EEGA-Kooperationspartner begrüßten das Dubnow-Institut als neuntes Mitglied des Netzwerks.

11. September 2020

Förderung für Dissertationsprojekt am Dubnow-Institut

Carolin Piorun, aktuell Wissenschaftliche Hilfskraft am Dubnow-Institut, erhält ab Oktober 2020 ein Forschungsstipendium des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks. In ihrem Dissertationsprojekt untersucht sie die Geschichte und das Selbstverständnis des jiddischen PEN-Clubs im Wandel von den 1920ern bis in die 1980er Jahren.

20. August 2020

Enrico Lucca erhält Fellowship Grant

Dr. Enrico Lucca, stellvertretender Ressortleiter am Dubnow-Institut, hat ein Fellowship Grant der Memorial Foundation for Jewish Culture erhalten. Das MFJC-Stipendienprogramm unterstützt bei der Umsetzung eines eigenständigen wissenschaftlichen Projekts, das einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis, zur Bewahrung oder Weitergabe jüdischen Kultur leistet.

1. Juli 2020

Felix Pankonin erhält Forschungsstipendium

Felix Pankonin, Doktorand am Dubnow-Institut, erhält ein Willy Brandt Small Research Grant der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung. Im Rahmen seiner Dissertation »Ein Labour-Man in Berlin« forscht er zu Richard Löwenthal. Die Stiftung unterstützt seine Forschung mit 5.000 EUR für Archivrecherchen sowie die Verschriftlichung seiner Dissertation.

12. Juni 2020

Bücherschenkung für das Dubnow-Institut

Die Bibliothek des Dubnow-Instituts hat eine reichhaltige Bücherschenkung erhalten. Prof. em. Dr. Klaus Saul übergab dem Institut mehrere hundert Bände aus seiner Privatbibliothek zu Themen der jüdischen Geschichte und Kultur. Der Historiker lehrte bis zu seiner Emeritierung 2004 als Professor für Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und lebt in Hamburg.

22. Mai 2020

Förderung für Dissertationsprojekt am Dubnow-Institut

Philip Bockelmann, Doktorand am Dubnow-Institut, ist ein Promotionsstipendium zuerkannt wurden. Er wird ab Oktober 2020 Stipendiat des Leo Baeck Fellowship Programms/Studienstiftung des deutschen Volkes. In seinem Dissertationsprojekt werden Prozesse der Wiederherstellung des Rechts in Deutschland in der unmittelbaren Zeit nach dem Ende Zweiten Weltkriegs bis in die frühe Bundesrepublik hinein untersucht. Im Zentrum steht dabei der heute nahezu vergessene Staats- und Verwaltungsrechtler Walter Jellinek (1885–1955).

18. Mai 2020

Dubnow-Institut als Partner im Leibniz-WissenschaftsCampus »Eastern Europe – Global Area«

Der vom Leibniz-Institut für Länderkunde und der Universität Leipzig initiierte Leibniz-WissenschaftsCampus »Eastern Europe – Global Area« (EEGA) wird für weitere vier Jahre gefördert. Künftig arbeiten in dem Campus neun Verbundpartner zusammen, darunter auch das Dubnow-Institut. Im Mittelpunkt der Forschungen steht die Frage, wie sich Gesellschaften und Akteure des östlichen Europa in globalen Prozessen und Konflikten positionieren.

4. Dezember 2019

P. A. Alsberg Prize für Beitrag im Jahrbuch des Dubnow-Instituts

Die Association of Israeli Archivists hat auf ihrem heutigen Jahrestreffen bekannt gegeben, dass Amit Levy für seinen Beitrag »The Archive as Storyteller: Refractions of German-Jewish Oriental Studies Migration in Personal Archives« den P. A. Alsberg Prize for Research on Archives erhält. Der Beitrag wird im Jahrbuch des Dubnow-Instituts/Dubnow Institute Yearbook 17 (2018) zu lesen sein, das Anfang 2020 erscheint. Er ist Teil des von Lina Barouch herausgegebenen Schwerpunkts »The Return to the Archive: Dispersal, Transmission and Anticipation in Personal Archives between Germany and Israel«. Amit Levy ist Doktorand an der Hebräischen Universität Jerusalem und forscht zur Emigration deutsch-jüdischer Orientalisten nach Palästina/Israel und der Entwicklung des Faches.

7. November 2019

Prädikat TOTAL E-QUALITY verliehen

Das Dubnow-Institut wurde als eine von 60 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden bei einer bundesweiten Veranstaltung in München am 5. November für seine zukunftsorientierte, erfolgreiche und nachhaltige Personalpolitik ausgezeichnet. Das Prädikat TOTAL E-QUALITY wird jährlich vergeben. Die Auszeichnung gilt für jeweils drei Jahre und ist das Ergebnis eines umfangreichen Bewerbungsprozesses. In der Begründung der Jury heißt es, dass Dubnow-Institut »betreibt eine noch recht junge, aber bereits erfolgreiche Gleichstellungspolitik, die in allen Handlungsfeldern durch passgenaue Maßnahmen unterlegt ist.«

18. Juli 2019

Das Dubnow-Institut wird mit dem Total E-Quality-Prädikat ausgezeichnet

Das Dubnow-Institut ist für seine erfolgreiche Gleichstellungsarbeit erstmals mit dem Prädikat TOTAL E-QUALITY ausgezeichnet worden. »Das Institut betreibt eine noch recht junge, aber bereits erfolgreiche Gleichstellungspolitik, die in allen Handlungsfeldern durch passgenaue Maßnahmen unterlegt ist« – so ein Ausschnitt aus der Jurybegründung.

Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Verbände, die in ihrer Personal- und Organisationspolitik erfolgreich Chancengleichheit umsetzen, werden mit dem Prädikat TOTAL E-QUALITY ausgezeichnet. Eine unabhängige Jury prüft die Bewerbungsunterlagen und entscheidet über die Vergabe. Das Prädikat wird für drei Jahre verliehen. Danach erfolgt eine erneute Auszeichnung, wenn die wiederholte Bewerbung belegt, dass der Weg zur Chancengleichheit nachhaltig ist und weitere Fortschritte erzielt wurden.

26. Juni 2019

Webseite des Pinkasimprojekts jetzt online

Seit Kurzem ist die Webseite »The Pinkasim Collection: The International Repository of Communal Ledgers« online. Diese erschließt die im aschkenasischen Europa und Norditalien verbreiteten Pinkasim – Protokollbücher jüdischer Gemeinden – als zentrale historische Quelle der jüdischen Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit für die Forschung. Bisher weit verstreut über Archive und Sammlungen in Israel, Europa und den Vereinigten Staaten, wurden die Gemeindepinkasim im Rahmen eines Projekts der National Library of Israel in Kooperation mit dem Dubnow-Institut sukzessive digitalisiert und werden nun in einem Onlinearchiv zugänglich gemacht.

27. Mai 2019

Dubnow-Institut beteiligt sich an »Leibniz im Bundestag«

Mit dem Format »Leibniz im Bundestag« bietet die Leibniz-Gemeinschaft seit 2008 den Abgeordneten des Deutschen Bundestags Einzelgespräche mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu verschiedenen Themen an. Auch das Dubnow-Institut beteiligt sich mit mehreren Angeboten an dem Gesprächsformat, das vom 4. bis 5. Juni 2019 in Berlin stattfindet. Dieses Jahr informiert Prof. Dr. Jörg Deventer über »Israel – Deutschland. Aktuelle Wissenschaftsbeziehungen im Bereich der Geisteswissenschaften«; PD Dr. Jeannette van Laak spricht über »Juden in der DDR«.

30. April 2019

Kooperationsvereinbarung mit der Litauischen Martynas-Mažvydas-Nationalbibliothek

Prof. Dr. Yfaat Weiss, Direktorin des Dubnow-Instituts, hat am 29. April 2019 eine Kooperationsvereinbarung mit der Litauischen Martynas-Mažvydas-Nationalbibliothek in Vilnius unterschrieben. Die beiden Einrichtungen möchten zukünftig verstärkt gemeinsam wissenschaftliche Projekte und Ausstellungen in geeigneten Themenbereichen durchzuführen.

15. April 2019

Prof. Dr. Yfaat Weiss: Ordentliches Mitglied der SAW

Die Direktorin des Dubnow-Instituts, Prof. Dr. Yfaat Weiss, wurde als Ordentliches Mitglied der Philologisch-historischen Klasse in die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (SAW) aufgenommen. Die Vorstellung der neuen Mitglieder fand am Freitag, dem 12. März 2019 im Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig in der Öffentlichen Frühjahrssitzung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig statt.

4. April 2019

Lilian Mendoza Preis 2018/2019 für Anna Holzer-Kawalko

Anna Holzer-Kawalko, Doktorandin an der Hebräischen Universität Jerusalem und derzeit Gastwissenschaftlerin am Dubnow-Institut, erhält den Lilian Mendoza Preis 2018/2019 verliehen. Ihre Dissertation mit dem Titel »Dissonant Heritage. Nation-Building, Material Politics and German-Jewish Book Collections in Czechoslovakia, 1918–1948« wird betreut von Prof. Dr. Yfaat Weiss. Die Preisverleihung findet am 10. April um 16 Uhr in der Hebräischen Universität Jerusalem statt.

1. März 2019

Neues Design für Dubnow-Institut

Die Berliner Agentur Ta-Trung konzipiert aktuell ein neues Corporate Design für das Dubnow-Institut. Mit dem neuen Institutslogo konnte ein erstes, wichtiges Element hiervon eingeführt werden. In Kürze folgen neu gestaltete Plakate, Flyer, Postkarten und Visitenkarten.

26. Oktober 2018

Übersetzungsförderung für Lutz Fiedler »Matzpen. Eine andere israelische Geschichte«

Dank der Zusage einer Übersetzungsförderung von Geisteswissenschaften International kann die Publikation von Lutz Fiedler »Matzpen. Eine andere israelische Geschichte« (Schriften des Simon-Dubnow-Instituts, Band 25) bei Edinburgh University Press auf Englisch erscheinen.

13. September 2018

Gregor Feindt zu Gast am Dubnow-Institut

Dr. Gregor Feindt vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz ist im September zu Gast am Dubnow-Institut. Während seiner Zeit am DI forscht Gregor Feindt zur Geschichte jüdischen Angestellter im Bat’a-Konzern. Am Montag, den 17.September hält er um 12:45 Uhr im Rahmen eines Lunchtalks einen Vortrag zum Thema »›Neue Menschen‹ im Angesicht einer neuen Ordnung. Bat’as Industrieutopie in Zlín unter deutscher Besatzung, 1939–1945«. In Mainz ist Dr. Gregor Feindt wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung »Universalgeschichte«.

 

6. September 2018

Förderpreis »Opus Primum«: Publikation des DI auf Shortlist

Aus über hundert Vorschlägen hat es die Publikation »Polens letzte Juden. Herkunft und Dissidenz um 1968« von David Kowalski, erschienen in der Reihe »Schriften des Simon-Dubnow-Instituts«, auf die Shortlist des Förderpreises »Opus Primum« geschafft. Die VolkswagenStiftung prämiert mit diesem Preis jährlich eine deutschsprachige Publikation von hoher wissenschaftlicher Qualität, die gut lesbar geschrieben und auch einem breiten Publikum verständlich sein muss. Der Preisträger wird am 21. November 2018 bekannt gegeben.

29. August 2018

Förderung durch die Rothschild Foundation Hanadiv Europe

Mit einer großzügigen Förderung durch die Rothschild Foundation Hanadiv Europe wird sich in den kommenden zwei Jahren eine internationale Gruppe von Forschern regelmäßig am Dubnow-Institut treffen, mit dem Ziel der Erarbeitung zweier umfassender Förderanträge zum Thema »Cultural Agency, Transnational Innovation, and Publishing Economics: The Romm Printing House and the European Republic of Letters«. Dieses sog. Research Consortium versammelt Historiker, Buch- und Literaturwissenschaftler aus Israel, Litauen und Deutschland.

27. August 2018

Zweite Auflage von Omar Kamils Buch »Der Holocaust im arabischen Gedächtnis«

Omar Kamils Buch »Der Holocaust im arabischen Gedächtnis« (Schriften des Simon-Dubnow-Instituts, Bd. 15) ist in einer zweiten, durchgesehenen Auflage erschienen. Darin bietet der Autor eine neue Sicht auf die Dramatik des Gegenstands: Durch die Erfahrungen des Kolonialismus wird eine angemessene Wahrnehmung des Holocaust in der arabischen Welt verstellt. Prof. Dr. Omar Kamil ist Historiker und Politikwissenschaftler. Er lehrt am Lehrstuhl für Geschichte Westasiens an der Universität Erfurt.