Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) erforscht interdisziplinär und epochenübergreifend jüdische Lebenswelten im mittleren und östlichen Europa vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die Forschungsarbeit nimmt eine gesamteuropäische Perspektive ein und schließt die Räume der jüdischen Emigration, insbesondere Israel sowie Nord- und Lateinamerika, mit ein.

Durch Veranstaltungen, universitäre Lehre und eine breite Palette von Publikationen werden die Forschungsergebnisse einem Fachpublikum sowie einer interessierten Öffentlichkeit vermittelt. Dazu gehören unter anderem das zweisprachige, international renommierte »Jahrbuch des Dubnow-Instituts/Dubnow Institute Yearbook«; die »Schriftenreihe«; die Essayreihe »toldot« sowie das Magazin »Jüdische Geschichte & Kultur«. Auf dem Blog »Mimeo« bieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Einblick in ihre aktuellen Forschungsprojekte. Die Spezialsammlung der Institutsbibliothek steht auch Studierenden und Gästen offen.

Veranstaltungen

Kolloquium

»Wir Zurückgebliebenen gleichen Konservatoren eines geplünderten Museums«.

Von der Rekonstruktion jüdischer Sammlungen der Weimarer Republik

mit Meike Hopp (Berlin)

13. Dezember, 18 Uhr
Digitale Veranstaltung

Kolloquium

Vortragsreihe: »Spurensuche«

Aktuelle Diskussionen zu Provenienz und Zerstreuung des jüdischen Bucherbes in Deutschland

18. Oktober bis 13. Dezember 2021, i.d.R. jeden zweiten Montag, 18 Uhr
Bibliotheca Albertina, Vortragssaal

Weitere

Jüdisches Album

Fotografien von Rita Ostrovska

seit November 2021
Ausstellung im Dubnow-Institut