Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) erforscht interdisziplinär und epochenübergreifend jüdische Lebenswelten im mittleren und östlichen Europa vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die Forschungsarbeit nimmt eine gesamteuropäische Perspektive ein und schließt die Räume der jüdischen Emigration, insbesondere Israel sowie Nord- und Lateinamerika, mit ein.

Durch Veranstaltungen, universitäre Lehre und eine breite Palette von Publikationen werden die Forschungsergebnisse einem Fachpublikum sowie einer interessierten Öffentlichkeit vermittelt. Dazu gehören unter anderem das zweisprachige, international renommierte »Jahrbuch des Dubnow-Instituts/Dubnow Institute Yearbook«; die »Schriftenreihe«; die Essayreihe »toldot« sowie das Magazin »Jüdische Geschichte & Kultur«. Auf dem Blog »Mimeo« bieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Einblick in ihre aktuellen Forschungsprojekte. Die Spezialsammlung der Institutsbibliothek steht auch Studierenden und Gästen offen.

Publikationen

Schriften des Dubnow-Instituts

Band 34
Die Überlebenden vor Gericht

Katharina Stengel

Göttingen 2022

Schriften des Dubnow-Instituts

Band 33
Offenbarungsphilosophie und Geschichte

Inka Sauter

Göttingen 2022

Weitere

Geschichtsoptimismus und Katastrophenbewusstsein

Hg. von Jan Gerber, Philipp Graf und Anna Pollmann

Göttingen 2022

Veranstaltungen

Weitere

Szenen der Wiener Moderne. Vorstellungswelten des Jüdischen

mit Dr. Theresa Eisele

26. September 2022, 19.30 Uhr
Kinobar Prager Frühling

Weitere

Ausstellung: Jüdisches Album

Fotografien von Rita Ostrovska

Nächste Führung: 23. August 2022, 17 Uhr
Dubnow-Institut

Vortrag

»Wir halten es für fahrlässig, über uns zu schweigen.« (Serhij Žadan)

Leipziger Ringvorlesung zur Literatur, Kultur und Geschichte der Ukraine

Podiumsgespräch mit geflüchteten Wissenschaftlerinnen aus der Ukraine am 7. Juli, 17.15 Uhr
Polnisches Institut

Vortrag

Jüdische Gelehrte an der Universität Leipzig

Vorstellung des Webportals durch Dr. Ulrich Schuster, Josefine Klaus und Sophie Rabenow

5. Juli 2022, 19 Uhr
Ariowitsch-Haus