Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) erforscht interdisziplinär und epochenübergreifend jüdische Lebenswelten im mittleren und östlichen Europa vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die Forschungsarbeit nimmt eine gesamteuropäische Perspektive ein und schließt die Räume der jüdischen Emigration, insbesondere Israel sowie Nord- und Lateinamerika, mit ein.

Durch Veranstaltungen, universitäre Lehre und eine breite Palette von Publikationen werden die Forschungsergebnisse einem Fachpublikum sowie einer interessierten Öffentlichkeit vermittelt. Dazu gehören unter anderem das zweisprachige, international renommierte »Jahrbuch des Dubnow-Instituts/Dubnow Institute Yearbook«; die »Schriftenreihe«; die Essayreihen »toldot« und »hefez« sowie das Magazin »Jüdische Geschichte & Kultur«. Auf dem Blog »Mimeo« bieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Einblick in ihre aktuellen Forschungsprojekte. Die Spezialsammlung der Institutsbibliothek steht auch Studierenden und Gästen offen.

Publikationen

hefez

Band 3
In fremden Häusern

Anna Holzer-Kawałko

Göttingen 2025

toldot

Band 17
Ausgeschlagenes Erbe

Philipp Graf

Göttingen 2025

Veranstaltungen

Weitere

Der bestimmende Blick. Bilder jüdischen Lebens im Nachkriegspolen

Ausstellungsführung

Nächste Führung: Montag, 8. Dezember 2025, 12 Uhr
Dubnow-Institut

Konferenz

DIKUSA-Abschlusskonferenz

15. bis 16. Dezember 2025
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Weitere

Zygmunt Bauman – ein Leben in Fragmenten

Sonderführung durch die Ausstellung »Der bestimmende Blick. Bilder jüdischen Lebens im Nachkriegspolen«

Freitag, 9. Januar 2026, 11 Uhr
Dubnow-Institut, Leipzig