Forschung

Judith Siepmann

Bild von Person, sitzend

Doktorandin

siepmann(at)dubnow.de
Tel.: +49 341 21735-61

Judith Siepmann ist seit 2018 im BKM-geförderten Forschungsprojekt »Materielle Spuren deutsch-jüdischer Lebenswelten des östlichen Europa: Buchsammlungen und Bibliotheken nach dem Zweiten Weltkrieg« tätig und seit Juli 2021 Doktorandin am Dubnow-Institut.

Studium der Theaterwissenschaft, Neueren deutschen Literatur, Neueren und neuesten Geschichte und Musikwissenschaft an den Universitäten München (LMU) und Tel Aviv; MA 2012 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Thema der Magisterarbeit: »Zwischen den Welten – Die Suche nach einer jüdischen Identität. Die Rezeption des hebräischen Theaters Habima in Berlin (1926–1931)«. Von 2013 bis 2015 Mitarbeit im Projekt »Spuren deutsch-jüdischer Geschichte. Bewahrung und Erforschung deutsch-jüdischer Nachlässe in Israel«, einer Kooperation des Deutschen Literaturarchivs Marbach und des Franz Rosenzweig Minerva Forschungszentrums der Hebräischen Universität Jerusalem: Ordnung und Katalogisierung des Nachlasses von Heinrich Loewe an der Sha'ar Zion Stadtbibliothek (Beit Ariela) in Tel Aviv (2013/14, zus. mit Lina Barouch) und im Leo-Baeck-Institut Jerusalem (2014/15). Von 2015 bis 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt »›Time Regimes‹ and ›Lived Time‹ of German Jews under the Nazi Regime« unter der Leitung von Guy Miron (Yad Vashem/Open University of Israel).

Forschungsprojekte

Aufbau und Zerstreuung von Sammlungen aus jüdisch-schlesischem Besitz im 20. Jahrhundert

»Zugang zu Schlesiens Seele« – Die Bibliothek Max Pinkus’ in Neustadt OS.

Forschungsschwerpunkte

  • deutsch-jüdische Migration nach Palästina
  • Holocaustforschung; jüdische Kulturrestitution und Gedächtnis

Publikationen

Aufsätze und Artikel

Büchergeschichten, Ordnungskonzepte und die Vielschichtigkeit der Erinnerung: Heinrich Loewe und die Sha’ar-Zion-Bibliothek in Tel Aviv, in: Jahrbuch des Dubnow-Instituts/Dubnow Institute Yearbook 17 (2018) [2020], 395–424.

Ein Mikrokosmos der deutschsprachigen Emigration. Heinrich Loewe und die Sammlung des Beit Ariela, in: Naharaim. Zeitschrift für deutsch-jüdische Literatur und Kulturgeschichte 7 (2013), H. 1–2, 217–238.