Konferenz

Zwischenbilanz und Perspektiven. Zur jüdischen Geschichte Leipzigs

Tag der Stadtgeschichte

Cover der ersten Gesamtgeschichte der Juden in Leipzig von Adolf Diamant aus dem Jahr 1993 mit einer Illustration aus dem Leipziger Machsor (UB Leipzig, Vollers 1102, Bd. 2, 176r: Abschluss von Jom Kippur)

Programm

 

 

Teilnahme:
Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich. Bei der Veranstaltung werden Getränke bereitgestellt. Die weitere Verpflegung in den Pausen erfolgt individuell.
Am Einlass kann es zu Taschenkontrollen kommen.

Der »Tag der Stadtgeschichte« versteht sich als wissenschaftliche Tagung zu wechselnden Themen. Im »Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 –Tacheles« steht die jüdische Stadtgeschichte Leipzigs im Fokus der Tagung, die vom Stadtgeschichtlichen Museum gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow ausgerichtet wird.
Angestrebt wurde eine chronologische Breite sowie thematische Vielfalt des Programms; ferner die Beteiligung ausgewiesener Expert:innen ebenso wie des wissenschaftlichen Nachwuchses. Ein Schwerpunkt liegt auf der Beziehungsgeschichte sowie überregionalen Perspektiven auf die jüdische Geschichte Leipzigs. Berücksichtigung finden ebenso bisher eher unterbelichtete Zeiträume wie etwa die Geschichte der Leipziger Jüdinnen und Juden in der unmittelbaren Nachkriegszeit und in der DDR.
Das Dubnow-Institut mit Sitz in Leipzig erforscht interdisziplinär und epochenübergreifend jüdische Lebenswelten im mittleren und östlichen Europa von der Neuzeit bis in die Gegenwart.
Die jährliche und öffentliche Veranstaltungsreihe »Tag der Stadtgeschichte« bietet der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Leipziger Stadtgeschichte ein Forum und verknüpft historische und aktuelle Fragen.

Jüdische Nachkriegsgeschichte als Stadtgeschichte. Das Beispiel der Partnerstadt Frankfurt am Main
Abendvortrag mit Prof. Dr. Tobias Freimüller (Frankfurt)

Am Freitag, 6. November 2026, 18.30 Uhr spricht Prof. Dr. Tobias Freimüller am Beispiel von Frankfurt am Main, einer der Partnerstädte Leipzigs, über jüdische Nachkriegsgeschichte als Stadtgeschichte. Der Vortrag findet als Abschluss des »Tags der Stadtgeschichte« in der Alten Börse Leipzig statt und kann auch unabhändig von der Teilnahme an der Konferenz besucht werden.

Weitere Informationen

Der Tag der Stadtgeschichte 2026 findet in Kooperation zwischen dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig und dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow statt

Freitag, 6. November 2026, 9 bis 20 Uhr
Alte Börse, Leipzig

Eine Veranstaltungsreihe des Leipziger Geschichtsvereins, des Stadtarchivs sowie des Stadtgeschichtlichen Museums