Konferenz

Zwischenbilanz und Perspektiven. Zur jüdischen Geschichte Leipzigs

Tag der Stadtgeschichte

Teilnahme:
Eine Teilnahme ist kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass als Verpflegung lediglich Kaltgetränke bereit gestellt werden.

Der »Tag der Stadtgeschichte« versteht sich als wissenschaftliche Tagung zu wechselnden Themen. Im »Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 - Tacheles« steht die jüdische Stadtgeschichte Leipzigs im Fokus der Tagung, die gemeinsam vom Stadtgeschichtlichen Museum sowie dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow ausgerichtet wird. Programmatisch ist die chronologische Breite sowie die thematische Vielfalt des Programms; zentral zudem die Beteiligung ausgewiesener Expertinnen und Experten ebenso wie des wissenschaftlichen Nachwuchses. Ein Schwerpunkt liegt auf der Beziehungsgeschichte sowie überregionalen Perspektiven auf die jüdische Geschichte Leipzigs sowie auf bisher unterbelichteten Zeiträumen der jüdischen Stadtgeschichte, etwa der Geschichte der Leipziger Jüdinnen und Juden in der Nachkriegszeit und in der DDR.

Donnerstag, 5. November 2026
Kulturelles Rahmenprogramm

Um 14 Uhr besteht die Möglichkeit, die Ausstellung »Berlin/Jerusalem. Schockens Gärten« im Dubnow-Institut gemeinsam mit der Kuratorin Dr. Caroline Jessen zu besichtigen. 

Um 17 Uhr findet im Stadtgeschichtlichen Museum eine Führung durch die dann bereits erweiterte Sonderausstellung »Momentaufnahme. Das Fotoarchiv Mittelmann« inklusive einer Projektvorstellung statt.

Freitag, 6. November 2026
Alte Börse Leipzig
Tag der Stadtgeschichte

9 Uhr
Begrüßgung und Einführung
Dr. Anselm Hartinger (Stadtgeschichtliches Museum)
Prof. Dr. Jörg Deventer (Dubnow-Institut)

9.15 Uhr
Panel I: Schlaglichter. Leipzigs jüdische Geschichte
mit Dr. Daniel Ristau (Dresden), Dr. Jörg Ludwig (Dresden) und Katrin Löffler (Leipzig)

Kurze Pause

10.45 Uhr
Panel II: Nachkriegsgeschichte: überregionale Perspektiven
mit Dr. Tim Buchen (Wrocław), Franziska Jockenhöfer (Leipzig) und Dr. Sven Trautmann (Leipzig)

12 bis 13 Uhr: selbstständige Mittagspause

13 Uhr
Podiumsgespräch: Private Bestände und deren Sicherung

Kurze Pause

14 Uhr
Panel III: Wie wir (weiter) forschen: Quellenbestände und Methoden
mit Prof. Dr. Maren Röger (Leipzig), Vincent Hoyer (Leipzig), Dr. Ulrike Saß (Leipzig), Michael W. Schönemann (Leipzig), Dr. Johanna Sänger (Leipzig) und Kristina Paul (Leipzig)

Kurze Pause

16 Uhr
Panel IV: Orte und ihre Geschichte(n)
mit Julia Salomo (Leipzig), Prof. Dr. Ralf Thiele (Leipzig), Markus Streb (Leipzig) und Tom Schremmer (Leipzig)

Vorstellung von Schülerprojekten zur jüdischen Stadtgeschichte

18.30 Uhr
Abendvortrag: Jüdische Nachkriegsgeschichte als Stadtgeschichte.
Das Beispiel der Partnerstadt Frankfurt am Main
mit Prof. Dr. Tobias Freimüller (Frankfurt)

Der »Tag der Stadtgeschichte« findet einmal im Jahr, gewöhnlich im Oktober oder November, statt. Die Veranstaltungsreihe des Leipziger Geschichtsvereins, Stadtarchiv sowie Stadtgeschichtlichen Museums bietet der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Leipziger Stadtgeschichte ein Forum und verknüpft aktuelle und historische Fragen. Weitere Informationen

Der Tag der Stadtgeschichte 2026 findet in Kooperation zwischen dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig und dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow statt

Freitag, 6. November 2026, 9 bis 20 Uhr
Alte Börse, Leipzig

Eine Veranstaltungsreihe des Leipziger Geschichtsvereins, des Stadtarchivs sowie des Stadtgeschichtlichen Museums