Simon-Dubnow-Institut

Neuigkeiten

30.11.2020

Neu auf Mimeo: The Language of Science. How Hebrew Should the Hebrew University Be?

In ihrem Blogbeitrag erinnert Meirav Reuveny an eine Debatte, die 1913 Martin Philippson und Shmarya Levin über die Frage, ob in Bildungseinrichtungen in Palästina auf Hebräisch oder Deutsch gelehrt werden sollte, führten. Die Autorin ist Doktorandin an der Hebräischen Universität Jerusalem.

 

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26.11.2020

Digitaler Vortrag von Dr. Angelique Leszczawski-Schwerk

Dr. Angelique Leszczawski-Schwerk, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dubnow-Institut, spricht am Donnerstag, den 26. November 2020, um 10.45 Uhr über »A past that is not closed: Agency, Netzwerke und Transfer am Beispiel zionistischer Frauenvereine in Galizien«. Der Vortrag findet im Rahmen der Abschiedskonferenz des Doktoratskollegs Galizien und sein multikulturelles Erbe statt.

 

Programm

 

 

 

20.11.2020

Neuerscheinung: Theresa Eisele: Szenen der Wiener Moderne

In der Essayreihe »toldot« ist die Publikation »Szenen der Wiener Moderne« von Theresa Eisele erschienen. Die Untersuchung gibt anhand dreier Artefakte aus Film, Theater und Fotografie Einblicke in die Vorstellungswelten des Jüdischen in Wien um 1900.

 

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19.11.2020

Publikation von Inbal Ben-Asher Gitler erschienen

Die Publikation »Architectural Culture in British-Mandate Jerusalem, 1917–1948« ist bei Edinburgh University Press erschienen. Die Autorin Inbal Ben-Asher Gitler war von 2017 bis 2018 als Gastwissenschaftlerin am Dubnow-Institut und schrieb das Buchmanuskript in weiten Teilen während ihrer Monate in Leipzig.

 

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17.11.2020

Kolloquium des Leibniz ScienceCampus »Eastern Europe – Global Area«

Das Kolloquium des Leibniz ScienceCampus »Eastern Europe – Global Area« findet im Wintersemester 2020/2021 online statt. Die Vortragsreihe beinhaltet auch Vorträge, die vom Dubnow-Institut organisiert werden.

 

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16.11.2020

Digitaler Vortrag von Dr. Elisabeth Gallas

Am Montag, den 16. November, spricht Dr. Elisabeth Gallas, Leiterin des Forschungsressorts »Recht« am Dubnow-Institut, im Rahmen der Montagsseminare am Imre Kertész Kolleg Jena über »A Jewish Bill of Indictment: The New York Black Book of 1946«.

 

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13.11.2020

Dubnow-Institut bei Twitter

Seit Donnerstag, den 12. November 2020, ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Dubnow-Instituts auch auf Twitter aktiv. Wer an Neuigkeiten aus dem Institut interessiert ist, kann @DubnowInstitut auf Twitter folgen.

 

 

 

12.11.2020

Digitale Preisverleihung für Dr. Elisabeth Gallas

Die englische Übersetzung von Dr. Elisabeth Gallas‘ Publikation »Das Leichenhaus der Bücher« (Schriften des Simon-Dubnow-Instituts, Bd. 19) ist mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet worden. Die Verleihung sollte eigentlich im März in New York stattfinden und wird am Abend des 12. November 2020 virtuell nachgeholt.

 

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11.11.2020

Vortrag von Prof. Dr. Yfaat Weiss

Am Mittwoch, den 11. November 2020, eröffnet Prof. Dr. Yfaat Weiss, Direktorin des Dubnow-Instituts, zusammen mit Dr. Stefan Litt, die Vortragsreihe »1700 Years of Jewish Life in Germany: A Single History through Many Voices« des Leo Baeck Institute Jerusalem. Ein Mitschnitt der digitalen Veranstaltung kann auf der Facebook-Seite des LBI eingesehen werden.

 

Facebookseite des LBI

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09.11.2020

Neu auf Mimeo: Das Frankfurter Jüdische Museum. Eine Erinnerung an seine Gründung im Jahr 1988

Im November 1988 wurde das Frankfurter Jüdische Museum eröffnet. In ihrem soeben veröffentlichten Blogartikel erinnert Zarin Aschrafi, Doktorandin am Dubnow-Institut, daran, dass für den feierlichen Eröffnungsakt bewusst der 9. November und damit der 50. Jahrestag der Novemberpogrome gewählt wurde.

 

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04.11.2020

Digitale Vortragsreihe »Let My People Go!«

Die Vortragsreihe »Let My People Go!« nimmt das 25-jährige Bestehen des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow zum Anlass, den Blick auf die jüdische Emigration aus der Sowjetunion und Osteuropa zwischen den 1960er und 1990er Jahren zu richten. In den digitalen Vorträgen kommen auch Repräsentanten der jüngeren Generation, die als Jugendliche auswanderten und sich mittlerweile in verschiedenen Ländern wissenschaftlich etabliert haben, zu Wort.

 

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03.11.2020

Online-Vortrag von Dr. Elisabeth Gallas

Am Dienstag, den 3. November 2020, hält Dr. Elisabeth Gallas, Leiterin des Forschungsressorts »Recht« am Dubnow-Institut, einen Vortrag im Rahmen der Online-Jahrestagung des Forum Justizgeschichte zum Thema »Raub ohne Restitution? Die Justiz und die Rückerstattung von ‚arisiertem‘ Vermögen«. Um 18 Uhr spricht sie über »Anerkennung und Gedenken: Zu den Anfängen jüdischer Kulturrestitution nach Kriegsende«.

 

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02.11.2020

Neu auf Mimeo: Permanentes Exil. Leo Löwenthal gratuliert Manfred George zum 60. Geburtstag

Morgen vor 120 Jahren wurde in Frankfurt am Main der Literatursoziologe Leo Löwenthal geboren. Doris Maja Krüger erinnert in ihrem auf »Mimeo« veröffentlichten Blogartikel »Permanentes Exil« an einen Geburtstagsgruß, den Löwenthal im November 1953 an Manfred George, den Chefredakteur der deutsch-jüdischen Emigrantenzeitschrift Aufbau, richtete.

 

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21.10.2020

Neu auf Mimeo: An Impertinent Request. Cultural Reconstruction and Historical Amnesia

Ende Oktober 1947 erhielt der deutsch-jüdische Emigrant und Kunsthistoriker Guido Schönberger einen merkwürdigen Brief des Kunsthistorikers und Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt. In ihrem Blogbeitrag erinnert Anna-Carolin Augustin an Gurlitts Schreiben und beantwortet die Frage, warum Schönberger ihn nicht als Komplizen der Nazis entlarvt hat.

 

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21.10.2020

Förderung für Dissertationsprojekt am Dubnow-Institut

Moritz Schmeing, Doktorand am Dubnow-Institut, ist ein Promotionsstipendium zuerkannt worden. Er wird ab Januar 2021 Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung. In seinem Dissertationsprojekt untersucht er prosopographisch Juden in der faschistischen Partei Italiens.

 

 

 

19.10.2020

Online-Veranstaltung mit Vortrag von Tom Navon

Tom Navon, Stipendiat am Dubnow-Institut, spricht heute Abend auf der Vorstellung des Bandes 22 der Zeitschrift »Chidushim« des Leo Baeck Institute Jerusalem. Thema seines Vortrags ist »At the Front of Jewish and Marxist Historiography«. Die Veranstaltung wird live auf Facebook übertragen und findet auf Hebräisch statt.

 

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16.10.2020

Sammelband »Jüdisches Leben in Deutschland und Europa nach der Shoah« erschienen

In der Reihe »Europäische Diktaturen und ihre Überwindung. Schriften der Stiftung Ettersberg« ist der Sammelband »Jüdisches Leben in Deutschland und Europa nach der Shoah« erschienen, der die Spezifika jüdischen Lebens im geteilten Deutschland sowie in weiteren ausgewählten europäischen Ländern nach 1945 betrachtet. Der Band basiert auf dem 17. Internationalen Symposium der Stiftung Ettersberg, das in Kooperation mit dem Dubnow-Institut und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen im Oktober 2018 in Weimar stattfand. Im Fokus der Publikation stehen Fragen nach der Wiederherstellung und sozialen Zusammensetzung jüdischer Gemeinden, den Beziehungen zur Mehrheitsgesellschaft sowie dem jüdischen politischen wie kulturellen Leben. Einige der Aufsätze basieren auf Forschungsprojekten des Dubnow-Instituts.

 

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13.10.2020

Neuerscheinung
Yair Mintzker: Die vielen Tode des Jud Süß

Das Dubnow-Institut hat die Publikation »Die vielen Tode des Jud Süß. Justizmord an einem Hofjuden« von Yair Mintzker herausgegeben. Die englische Originalausgabe »The Many Deaths of Jew Süss« erschien 2017 bei Princeton University Press und wurde im gleichen Jahr mit dem National Jewish Book Award im Fach Geschichte ausgezeichnet. Felix Kurz hat das Werk aus dem amerikanischen Englisch übersetzt.

 

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08.10.2020

Neu auf Mimeo: Stillschweigende Rehabilitierung. Walter Jellineks Rückkehr an die Universität Heidelberg 1945

Der Blogbeitrags Philip Bockelmanns widmet sich den Leerstellen und dem Unausgesprochenen in den Wiedereinstellungsschreiben der Universität Heidelberg, die die Rehabilitierung des Rechtswissenschaftlers Walter Jellinek im Jahr 1945 begleiteten. Philip Emanuel Bockelmann ist Doktorand am Dubnow-Institut und Stipendiat des Leo Baeck Fellowship Programms bei der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Zentrum seines Forschungsprojekts stehen Walter Jellinek und die Anfänge der Bundesrepublik.

 

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23.09.2020

Neu auf Mimeo: Ungeschriebene Briefe. Erinnerung an Walter Benjamins Tod in Portbou

Anlässlich des bevorstehenden 80. Todestags von Walter Benjamin ist heute der Blogbeitrag »Ungeschriebenen Briefe« von Dr. Robert Zwarg erschienen. Der deutsch-jüdische Philosoph starb Ende September 1940 auf der Flucht vor den Nationalsozialisten im spanisch-französischen Grenzort Portbou. Die Faszination, die heute noch von Benjamin ausgeht, hat nicht nur etwas mit den in verschiedene Richtungen ausstrahlenden Erfahrungsschichten seiner Biografie zu tun, sondern auch in hohem Maße mit dem Ende seines Lebens.

 

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22.09.2020

Lehrstuhlvertretung durch Dr. Nicolas Berg

Dr. Nicolas Berg, Leiter des Forschungsressorts »Wissen« am Dubnow-Institut, wird im Wintersemester 2020/2021 und im Sommersemester 2021 die Lehrstuhlvertretung am Martin-Buber-Institut für Judaistik der Universität zu Köln übernehmen. Sein Lehrgebiet umfasst die jüdische Geschichte und Kultur zwischen dem späten 18. und 20. Jahrhundert.

 

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18.09.2020

Fritz-Steppat-Preis 2020 für Shaul Marmari

Shaul Marmari, Doktorand am Dubnow-Institut, erhielt für seine Masterarbeit »Red Sea Horizons: Palestine and the Jewish-Yemeni Diaspora, 1881–1948« den Fritz-Steppat-Preis 2020. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Gesellschaft zur Förderung des ZMO e.V. für einen herausragenden wissenschaftlichen Text eines jungen Forschers oder einer jungen Forscherin verliehen.

 

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16.09.2020

EEGA-Partner verlängern Zusammenarbeit offiziell bis 2024

Dubnow-Institut als neues Mitglied aufgenommen

Am 16. September 2020 unterzeichneten die Partner des Leibniz-WissenschaftsCampus »Eastern Europe – Global Area« ein neues Kooperationsabkommen, das die Partnerschaften des EEGA offiziell bis 2024 verlängert. Zuvor hatte die Leibniz-Gemeinschaft die zweite Förderperiode des EEGA genehmigt. Die Vertreter der EEGA-Kooperationspartner begrüßten das Dubnow-Institut als neuntes Mitglied des Netzwerks.

 

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Prof. Dr. Thorsten Posselt (Fraunhofer IMW), Prof. Dr. Yfaat Weiss (Dubnow-Institut) und Prof. Dr. Walter Rosenthal (FSU Jena) (v.l.) bei der Vertragsunterzeichnung; Foto: Swen Reichhold, Leibniz ScienceCampus EEGA

11.09.2020

Förderung für Dissertationsprojekt am Dubnow-Institut

Carolin Piorun, aktuell Wissenschaftliche Hilfskraft am Dubnow-Institut, erhält ab Oktober 2020 ein Forschungsstipendium des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks. In ihrem Dissertationsprojekt untersucht sie die Geschichte und das Selbstverständnis des jiddischen PEN-Clubs im Wandel von den 1920ern bis in die 1980er Jahren.

 

 

 

04.09.2020

25-jähriges Bestehen des Dubnow-Instituts

Antrittsbesuch des Wissenschaftsministers Sebastian Gemkow

Bei seinem Antrittsbesuch am 3. September 2020 informierte sich Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow vor Ort über die Arbeit und Projekte des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow. Hier erforschen rund 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interdisziplinär und mit einer gesamteuropäischen Perspektive jüdische Lebenswelten vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

 

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20.08.2020

Enrico Lucca erhält Fellowship Grant

Dr. Enrico Lucca, stellvertretender Ressortleiter am Dubnow-Institut, hat ein Fellowship Grant der Memorial Foundation for Jewish Culture erhalten. Das MFJC-Stipendienprogramm unterstützt bei der Umsetzung eines eigenständigen wissenschaftlichen Projekts, das einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis, zur Bewahrung oder Weitergabe jüdischen Kultur leistet.

 

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27.07.2020

Vierte Ausgabe des Magazins erschienen

Bereits zum vierten Mal bringt das Dubnow-Institut sein Magazin Jüdische Geschichte & Kultur heraus. Im Zentrum des aktuellen Hefts 2020, das anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Instituts erscheint, stehen Konzepte einer jüdischen Weltgeschichte vor dem Hintergrund von Simon Dubnows Denken und Historiografie. Der Namensgeber des 1995 in Leipzig gegründeten Forschungsinstituts setzte mit seinem Hauptwerk Weltgeschichte des jüdischen Volkes neue Maßstäbe für die Erforschung jüdischer Geschichte.

 

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22.07.2020

Neu auf Mimeo: Konflikthafte Zeugenschaft. David B. Boders Audio-Interviews im Nachkriegseuropa

Unter dem Titel »Konflikthafte Zeugenschaft« ist eben ein neuer Blogbeitrag auf »Mimeo« erschienen. Ausgehend von einem Interview des lettisch-amerikanischen Psychologe David Pablo Boder (1886–1961) mit dem aus Lemberg stammenden Holocaust-Überlebenden Isaac Wolf, thematisiert Daniel Schuch den Interessenkonflikt zwischen dem forschendem Psychologen und den individuellen Bedürfnissen des befragten Zeitzeugen. Daniel Schuch arbeitet in der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

 

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08.07.2020

Neu auf Mimeo: »It Is a World Problem«. The Realignment of Jewish Minority Protection in the 1930s

Unter dem Titel »It Is a World Problem« ist eben ein neuer Blogbeitrag auf »Mimeo« erschienen. Der Autor Momme Schwarz beschreibt darin die Neuausrichtung des jüdischen Minderheitenschutzes in den 1930er Jahre, auch mit Blick auf die politischen Veränderungen in Deutschland in jenen Tagen. Momme Schwarz ist Doktorand im Akademieprojekt »Europäische Traditionen – Enzyklopädie jüdischer Kulturen« der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.

 

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01.07.2020

Felix Pankonin erhält Forschungsstipendium

Felix Pankonin, Doktorand am Dubnow-Institut, erhält ein Willy Brandt Small Research Grant der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung. Im Rahmen seiner Dissertation »Ein Labour-Man in Berlin« forscht er zu Richard Löwenthal. Die Stiftung unterstützt seine Forschung mit 5.000 EUR für Archivrecherchen sowie die Verschriftlichung seiner Dissertation.

 

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26.06.2020

Neu auf Mimeo: The Other Fatherland. Zionist longing for Europe

Auf dem Blog »Mimeo« ist eben ein Beitrag über den Roman »Ein Zukunftsbild« des österreichisch-ungarischen Zionisten Edmund Eisler erschienen. Der Autor Joshua Shelly ist Doktorand im Carolina-Duke Graduate Program in German Studies in North Carolina, USA.

 

 

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19.06.2020

Jahresbericht 2019 erschienen

Eben ist der Jahresbericht 2019 des Dubnow-Instituts erschienen. In den vergangenen Jahren dokumentierte das Institut seine Aktivitäten in einem internen Tätigkeitsbericht, von 1999 bis 2014 diente das Bulletin der Berichterstattung. Die öffentlichkeitswirksame Veröffentlichung der Forschungsprojekte, Publikationen, Veranstaltungen und Lehrangebote aus dem Jahr 2019 ist eine von vielen Maßnahmen zur Einpassung in die Strukturen der Leibniz-Gemeinschaft. Der Jahresbericht ist in dem 2019 für das Institut entwickelte Corporate Design gestaltet.

 

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17.06.2020

Vortrag von Prof. Dr. Yfaat Weiss

Prof. Dr. Yfaat Weiss, Direktorin des Dubnow-Instituts, spricht am Mittwoch, den 17. Juni 2020, über den britischen Friedhof auf dem Mount Scopus. Der Vortrag findet im Rahmen einer Vortragsreihe der Tel Aviv University als digitale Veranstaltung statt.

 

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15. Juni 2020

Online-Vortrag von Zarin Aschrafi

Zarin Aschrafi, Doktorandin am Dubnow-Institut, hält am Montag, den 22. Juni 2020, um 10.30 Uhr, einen Vortrag im Online-Kolloquium des Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism der Hebräischen Universität Jerusalem. Unter dem Titel »Intellectual Exile« spricht sie über linke Jüdinnen und Juden im Nachkriegsdeutschland.

 

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12.06.2020

Bücherschenkung für das Dubnow-Institut

Die Bibliothek des Dubnow-Instituts hat eine reichhaltige Bücherschenkung erhalten. Prof. em. Dr. Klaus Saul übergab dem Institut mehrere hundert Bände aus seiner Privatbibliothek zu Themen der jüdischen Geschichte und Kultur. Der Historiker lehrte bis zu seiner Emeritierung 2004 als Professor für Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und lebt in Hamburg.

 

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25.05.2020

Dubnow-Institut beteiligt sich an »Leibniz im Bundestag«

Im Rahmen von »Leibniz im Bundestag« spricht dieses Jahr Dr. Elisabeth Gallas, Leiterin des Forschungsressorts »Recht« am Dubnow-Institut, mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags über Restitution von und Provenienzforschung zu jüdischen Kulturgütern nach 1945. Mit dem Format »Leibniz im Bundestag« bietet die Leibniz-Gemeinschaft seit 2008 den Abgeordneten des Deutschen Bundestags Einzelgespräche mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu verschiedenen Themen an. Die Gespräche finden dieses Jahr am 26. und 27. Mai größtensteils als Video-Gespräch oder telefonisch statt.

 

 

 

22.05.2020

Förderung für Dissertationsprojekt am Dubnow-Institut

Philip Bockelmann, Doktorand am Dubnow-Institut, ist ein Promotionsstipendium zuerkannt wurden. Er wird ab Oktober 2020 Stipendiat des Leo Baeck Fellowship Programms/Studienstiftung des deutschen Volkes. In seinem Dissertationsprojekt werden Prozesse der Wiederherstellung des Rechts in Deutschland in der unmittelbaren Zeit nach dem Ende Zweiten Weltkriegs bis in die frühe Bundesrepublik hinein untersucht. Im Zentrum steht dabei der heute nahezu vergessene Staats- und Verwaltungsrechtler Walter Jellinek (1885–1955).

 

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18.05.2020

Dubnow-Institut als Partner im Leibniz-WissenschaftsCampus »Eastern Europe – Global Area«

Der vom Leibniz-Institut für Länderkunde und der Universität Leipzig initiierte Leibniz-WissenschaftsCampus »Eastern Europe – Global Area« (EEGA) wird für weitere vier Jahre gefördert. Künftig arbeiten in dem Campus neun Verbundpartner zusammen, darunter auch das Dubnow-Institut. Im Mittelpunkt der Forschungen steht die Frage, wie sich Gesellschaften und Akteure des östlichen Europa in globalen Prozessen und Konflikten positionieren.

 

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13.05.2020

Jahrbuch des Dubnow-Instituts erschienen

Bereits zum siebzehnten Mal erscheint bei Vandenhoeck & Ruprecht Verlage das zweisprachige Jahrbuch des Dubnow-Instituts/Dubnow Institute Yearbook. Es befasst sich in zwei thematischen Schwerpunkten mit der Geschichte der Juden in der DDR sowie der Erschließung von Nachlässen und Beständen in Archiven und Privat­sammlungen in Israel. Herausgeberin ist die Direktorin des Dubnow-Instituts, Yfaat Weiss.

 

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08.05.2020

Kolloquiumsvortrag von Zarin Aschrafi

Am Montag, den 11. Mai 2020, wird Zarin Aschrafi, Doktorandin am Dubnow-Institut, einen Vortrag in einem digitalen Kolloquium des Franz Rosenzweig Minerva Research Center halten. Um 10.15 Uhr spricht sie über »Growing up in the Land of the Murderers. Erziehung and Self-Formation of the Jewish Youth in Post-War Germany.«

 

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05.05.2020

Neu auf Mimeo: »What are the Police Doing at the University?« Konrad Adenauer's Visit to Jerusalem

Vor 54 Jahren besuchte Konrad Adenauer Israel. In ihrem soeben auf »Mimeo« veröffentlichten Artikel erinnert Adi Livny an eine Massenkundgebung am 5. Mai 1966 an der Hebräischen Universität Jerusalem, bei der Studierende gegen die Anwesenheit Adenauers in Jerusalem protestierten. Die gewalttätigen Zusammenstöße, die zwischen den studentischen Demonstranten und der israelischen Polizei ausbrachen, zeigen ihrer Meinung nach die internen sozialen Spannungen zwischen dem, was als das »erste« und das »zweite« Israel bekannt werden sollte. Die Autorin Adi Livny ist Doktorandin an der Hebräischen Universität Jerusalem.

 

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28.04.2020

Neu auf Mimeo: Massentraum und Wachgeschehnis. Béla Balázs verteidigt Hugo Bettauer

Heute erschien mit »Massentraum und Wachgeschehnis« ein neuer Beitrag auf dem Blog »Mimeo«. Die Autorin Theresa Eisele widmet sich einer unversehens zum Nachruf gewandelten Verteidigung Hugo Bettauers durch Béla Balázs. Theresa Eisele forscht an der Universität Wien zum Verhältnis von theatralen Praktiken und jüdischer Zugehörigkeit in Wien um 1900.

 

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27.04.2020

Blog »Mimeo« seit einem Jahr online

Vor einem Jahr erschienen die ersten drei Artikel auf dem damit neubegründeten Blog »Mimeo« des Dubnow-Instituts. Seitdem wurden dort 21 englisch- oder deutschsprachige Beiträge zu Themen der jüdischen Geschichte und Kultur von Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die jüngste Zeitgeschichte veröffentlicht. Zuletzt erschienen Beiträge zur Berufung Peter Szondis an die Freie Universität Berlin sowie zu Günther Anders' Auseinandersetzung mit Heideggers Philosophie.

 

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08.04.2020

Neu auf Mimeo: Mehr Breite – mehr Tiefe. Ein Gutachten über Peter Szondi und Werner Vordtriede

In seinem Artikel »Mehr Breite – mehr Tiefe« beleuchtet der Autor Hans-Christian Riechers anhand eines Gutachtens des Germanisten Claude David die Berufung Peter Szondis auf die neugegründete literaturwissenschaftliche Professur an der Freien Universität Berlin. Hans-Christian Riechers ist Germanist an der Universität Freiburg und wurde mit einer Arbeit über Peter Szondi promoviert.

 

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10.03.2020

Neu auf Mimeo: Ruinen heute. Günther Anders' nachträglicher Beitrag zur Heidegger-Debatte in den Temps Modernes

Nachdem die für Donnerstag, den 12. März, geplante Veranstaltung »Fragmente aus der Endzeit« leider verschoben werden musste, ist heute zumindest ein daran anknüpfender Beitrag auf dem Blog »Mimeo« erschienen. In ihrem Beitrag »Ruinen heute« widmet sich Dr. Anna Pollmann, ausgehend von einem im September 1954 an Jean-Paul Sartre geschickten Brief, Anders' Verhältnis zu Heidegger und dessen Philosophie.

 

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14.02.2020

Konferenz mit Vortrag von Martin Jost

Martin Jost, Doktorand am Dubnow-Institut, nimmt an der Konferenz »German-Jewish Agency in Times of Crisis, 1914–1938« an der University of Sussex (Brighton, UK) teil. Am Mittwoch, den 19. Februar 2020 spricht er dort über »“It is not about your prestige, it is about our future.” Possibilities and Expectations of German Jews at the Évian Conference«.

 

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13.02.2020

Neu auf Mimeo: Zerbrochene Zeiten

Mit »Zerbrochene Zeiten. Maidon Horkheimers Collagen« erschien heute ein neuer Beitrag auf dem Blog »Mimeo«. Im New Yorker Exil wie in Pacific Palisades arbeitete Maidon Horkheimer an Collagen, die unter anderem auf den »inneren Kreis« des Instituts für Sozialforschung verwiesen und von denen sie einige in Form eines Albums als Geschenk für Max Horkheimer konzipierte. Am 14. Februar 2020 jährt sich sein Geburtstag zum 125. Mal. Der Autor Dr. Magnus Klaue ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dubnow-Institut und arbeitet an einer Biografie Max Horkheimers.

 

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06.02.2020

Vortrag von Prof. Dr. Yfaat Weiss

Prof. Dr. Yfaat Weiss, Direktorin des Dubnow-Instituts, spricht am Donnerstag, den 6. Februar 2020, um 19 Uhr im Erfurter Rathausfestsaal unter dem Titel »Souveränitätssplitter« über die Jerusalem-Frage 1948–1967. Der Vortrag findet im Rahmen der Vorlesungsreihe des Historischen Seminars im Wintersemester statt.

 

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05.02.2020

Vortrag von Dr. Monika Heinemann

Im Rahmen des Klaus Zernack Colloquiums, das unter dem Leitthema »Identitätsfabriken? Museen & historische Bildung in Polen« stattfindet, spricht am Donnerstag, den 6. Februar 2020 um 19 Uhr Dr. Monika Heinemann, Forschungskoordinatorin am Dubnow-Institut, über »Gesellschaft im Spiegel des Museums – aktuelle Konzepte und Debatten im polnischen Museumsboom«. Der Vortrag findet in der Bibliothek des Zentrums für Historische Forschung Berlin statt.

 

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30.01.2020

Diskussion mit Prof. Dr. Yfaat Weiss

Prof. Dr. Yfaat Weiss, Direktorin des Dubnow-Instituts, leitet heute, am Donnerstag, den 30. Januar 2020, um 18 Uhr in Jerusalem eine Diskussion anläßlich der Übersetzung des Buches »The Dual State: A Contribution to the Theory of Tyranny« von Ernst Fraenkel. An der Diskussion nehmen Prof. Barak Medina, Prof. Mordechai Kremnitzer und Prof. Dan Diner teil.

 

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27.01.2020

Neu auf Mimeo: Also Kameraden: Schreibt, beschreibt kurz und scharf.

Unter dem Titel »Also Kameraden: Schreibt, beschreibt kurz und scharf. Abraham Levites geplante Auschwitz-Anthologie« ist heute ein weiterer Artikel auf Mimeo erschienen. Darin widmet sich Dr. Andrea Rudorff einem im Januar 1945 in Auschwitz-Birkenau verfassten Manuskript, dass die Einleitung zu einer geplanten Anthologie bilden sollte, die den Nachgeborenen eine jüdische Perspektive auf die Qualen der Lagerhaft und Vernichtung vermitteln sollte.

 

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24.01.2020

Vortrag von Dr. Yecheil Weizman

Am Mittwoch, den 29.01.2020, finden um 16.30 am Institut für Slavistik der Universität Leipzig zwei literaturwissenschaftliche Vorträge statt. Unter anderem spricht Dr. Yechiel Weizman vom Dubnow-Institut über »Ambivalent Presence. The Material Jewish Remnants in Poland, 1945–1989«.

 

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21.01.2020

Buchpräsentation mit Vortrag von Prof. Dr. Yfaat Weiss

Heute um 17 Uhr spricht Prof. Dr. Yfaat Weiss, Direktorin des Dubnow-Instituts, an der Bar-Ilan Universität in Ramat-Gan über »A Jew in Public: Reflections on Invisibility and Conspicuousness«. Anlass ist die Vorstellung der Publikation »Jacob and Esau: Jewish European History between Nation and Empire« von Malachi H. Hacohen.

 

Programm

 

 

 

16.01.2020

69. National Jewish Book Awards

Die englische Übersetzung von Dr. Elisabeth Gallas‘ Publikation »Das Leichenhaus der Bücher« (Schriften des Simon-Dubnow-Instituts, Bd. 19) ist mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet worden. Mit den Awards werden seit 1950 herausragende englischsprachige Bücher mit jüdischer Thematik geehrt.

Die angesehenen Preise werden in achtzehn Kategorien vergeben; Elisabeth Gallas gewann den JDC-Herbert Katzki Award, der Bücher auszeichnet, die umfassend Archivmaterialien auswerten. Das American Jewish Joint Distribution Committee (JDC), für das der Namensgeber Herbert Katzki tätig war, spielt auch in Gallas‘ Publikation eine Rolle: Während des Zweiten Weltkriegs half er Jüdinnen und Juden bei ihrer Flucht aus Europa.

Die Awards werden dieses Jahr zum 69. Mal verliehen und am 17. März 2020 im Rahmen einer Gala in New York feierlich überreicht. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören Bernard Malamud, Yair Mintzker, Michael Oren, Philip Roth, Elie Wiesel, Deborah Dash Moore und Sandy Eisenberg Sasso.

 

Pressemitteilung

National Jewish Book Awards

Publikation »Das Leichenhaus der Bücher« 

 

 

 

15.01.2020

Neu auf Mimeo: A new state and a happier social order

Unter dem Titel »A new state and a happier social order. Kallen und Brandeis zum amerikanischen Zionismus« ist soeben ein Artikel auf Mimeo erschienen. Darin widmet sich Dr. des. Imanuel Clemens Schmidt einem Brief vom Dezember 1913, den der Philosoph des kulturellen Pluralismus an eine der Leitfiguren des amerikanischen Zionismus richtete. Der Autor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dubnow-Institut und arbeitet an einem Forschungsprojekt zu Horace M. Kallen.

 

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Rückblick

Neuigkeiten aus dem Jahr 2019

Neuigkeiten aus dem Jahr 2018