Forschung

Alexandra Bandl

Bild von Person vor grauem Hintergrund

Doktorandin

bandl(at)dubnow.de
Tel.: +49 341 21735-698

Alexandra Bandl ist seit Juni 2022 Doktorandin am Dubnow-Institut, gefördert durch das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES). Sie erhielt zudem mehrere Forschungsstipendien, darunter das Fulbright Germany Doktorandenprogramm 2025 an der New York University und der Stanford University. Ihre Forschungsaufenthalte an Archiven in den USA, Europa und Israel umfassten unter anderem die Hoover Institution Library & Archives, das Center for Jewish History, die Blinken Open Society Archives (OSA), das Ungarische Jüdische Museum und Archiv sowie die Nationalbibliothek Israels.

Sie absolvierte ihr Staatsexamen (entspricht M.A.) in Geschichte, Hispanistik und Bildungswissenschaften an der Universität Leipzig im Jahr 2022. Thema ihrer Arbeit: »Der Schauprozess gegen László Rajk vor dem Hintergrund der ethnischen Homogenisierung in der Ungarischen Volksrepublik.«

Forschungsschwerpunkte

Ungarisch-jüdische Geschichte (19.–20. Jahrhundert)
Geschichte des Kommunismus in Ungarn

Publikationen

Aufsätze und Artikel

Exiled Advocate. Zoltán Klar and the Battle for Hungarian Émigré Opinion, in: Mimeo. Blog der Doktorandinnen und Doktoranden am Dubnow-Institut [Weblog], 24. Oktober 2025.

Helmut Eschwege — Das Schicksal eines jüdischen Historikers in der DDR, in: Das Verhältnis der DDR zum Antisemitismus. Perspektiven einer Veranstaltungsreihe, 2. Aufl. (2023), 32–41.

Konkurrierende Erinnerungen. Das Gedenken an die Shoah und der Entkolonialisierungsdiskurs in Frankreich, in: Jörg Ganzenmüller (Hg.), Jüdisches Leben in Deutschland und Europa nach der Shoah. Neubeginn – Konsolidierung – Ausgrenzung, Köln 2020, 217–236 (zus. mit Sebastian Voigt).

Der Farhud: Der Anfang vom Ende einer zweitausendjährigen Geschichte. Zum Exodus der Juden aus dem Irak, in: sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik 20 (2022), 53–61.