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Szenen der Wiener Moderne. Vorstellungswelten des Jüdischen

Eintritt: 8 Euro

Die in Wien ansässige Autorin Theresa Eisele erzählt in ihrem Buchessay»Szenen der Wiener Moderne. Drei Artefakte und Vorstellungswelten des Jüdischen« die Geschichte dreier Artefakte aus Wien: des Stummfilms Die Stadt ohne Juden (1924), der Theaterinszenierung Die Klabriaspartie (1890) und der Typenfotografie eines jüdischen Hausierers von 1873. Im Gespräch mit dem Historiker Jörg Deventerspricht die Autorin über jüdische Erfahrungen in der Moderne und die europäischen Denktraditionen, in die alle drei Arbeiten verwoben sind. In der Zusammenschau entfalten sie ein Panorama der Vorstellungswelten des Jüdischen in der Wiener Moderne. Nach dem Gespräch wird der Film Die Stadt ohne Juden in der vom Filmarchiv Austria restaurierten Fassung von 2018 und Neuvertonung von Olga Neuwirth (87 Min.) gezeigt.

Moderation: Prof. Dr. Jörg Deventer

26. September 2022, 19.30 Uhr
Kinobar Prager Frühling

Eine Veranstaltung des Dubnow-Instituts in Kooperation mit der Kinobar Prager Frühling und Brill Deutschland – Vandenhoeck & Ruprecht/Böhlau Verlag