Forschung

Dr. David Jünger

DAAD-Lecturer in Modern European History an der University of Sussex.

Von 2013 bis 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und Freie Universität Berlin, Seminar für Katholische Theologie.

Von 2007 bis 2012 Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dubnow-Institut.

Durchgeführtes Dissertationsprojekt

Vor dem Entscheidungsjahr. Jüdische Emigrationsfragen im nationalsozialistischen Deutschland 1933–1938

Ausgewählte Publikationen

Jahre der Ungewissheit. Emigrationspläne deutscher Juden 1933–1938, Göttingen/Bristol, Conn., 2016.

Aspekte des Religiösen. 2. Jahrbuch des Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, Berlin 2016 (hg. zus. mit Rainer Kampling, Alice Buschmeier und Sara Han).

In the Presence of the Past. Rabbi Joachim Prinz, Holocaust Memory and the Fight for Jewish Survival in Postwar America, in: Eliyana R. Adler/Sheila E. Jelen (Hgg.), Reconstructing the Old Country. American Jewry in the Post Holocaust Decades, Detroit, Mich., 2017, 297–318.

Vom Erfolg ins Abseits? Jüdische Geschichte als Geschichte der »Anderen«. Ein Gespräch, in: Medaon 11 (2017), Nr. 20, 1–17 (zus. mit Achim Rohde, Kirsten Heinsohn und Mathias Berek).

Am Scheitelpunkt der Emanzipation. Die Juden Europas und der Berliner Kongress 1878, in: Arndt Engelhardt/Lutz Fiedler/Elisabeth Gallas/Philipp Graf/Natasha Gordinsky (Hgg.), Ein Paradigma der Moderne. Jüdische Geschichte in Schlüsselbegriffen. Festschrift für Dan Diner zum 70. Geburtstag, Göttingen/Bristol, Conn., 2016, 17–38.

An Bord des Lebens. Die Schiffspassage deutscher Juden nach Palästina 1933 bis 1938 als Übergangserfahrung zwischen Raum und Zeit, in: Mobile Culture Studies. The Journal 1 (2015): Die Schiffsreise als Übergangserfahrung in Migrationsprozessen/The Sea Voyage as a Transitory Experience in Migration Processes, hg. von/ed. by Joachim Schlör, 147–163.