Leo Baeck Fellowship
Bewerbungsschluss: 1. Februar 2026
Das internationale Leo Baeck Fellowship Programm richtet sich an Promovierende, die an einer Dissertation im Bereich der deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur arbeiten. Projekte aller Epochen, Disziplinen (z.B. Literatur, Philosophie, Geschichte, Kulturwissenschaften) und geographischen Räume (z.B. Europa, Amerikas, Israel) sind willkommen.
Neben der finanziellen Unterstützung für ein Jahr bietet das Programm Gelegenheit zu wissenschaftlichem Austausch und Vernetzung. Es ist offen für Promovierende aller Nationalitäten und aller Hochschulen weltweit. Die Fellows verbleiben an ihrer jeweiligen Universität und kommen zu zwei Workshops zusammen, die gemeinsam vom Leo Baeck Institut London, dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow und der Studienstiftung organisiert werden.
Das Programm trägt den Namen des Rabbiners Dr. Leo Baeck (1873–1956), der einer der bedeutenden Persönlichkeiten des deutschen Judentums im 20. Jahrhundert war. Die Studienstiftung führt das Programm mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und in inhaltlicher Kooperation mit dem Leo Baeck Institut London und dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow durch.
Für das akademische Jahr 2026/27 werden bis zu zehn Stipendien vergeben. Die Stipendienlaufzeit beginnt im Oktober 2026 und endet im September 2027. Regelmäßige Tagungen und ein gemeinsames Intranet unterstützen die Geförderten darin, sich ihre Projekte gegenseitig vorzustellen und sich über Methoden und Ergebnisse der Forschung auszutauschen. Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch. Promovierende, die ihre Dissertation an Universitäten in Deutschland erarbeiten und einreichen werden, können nach dem ersten Jahr eine Verlängerung der Förderdauer beantragen, sofern der Studienstiftung entsprechende Finanzmittel zur Verfügung stehen.

