Kolloquium

Digitale Vortragsreihe: »Let My People Go!«

Jüdische Emigration aus Osteuropa seit den 1960er Jahren

Programm

Anmeldung und Kontakt
Die Vortragsreihe findet digital statt. Bitte melden Sie sich an, um einen Link zum digitalen Vortragsraum zu erhalten.

Schicken Sie hierzu bitte eine E-Mail an antwort(at)dubnow.de mit der Angabe des Veranstaltungstitels »Let My People Go!«, Ihres Namens, ggf. Institution und der E-Mailadresse, an die wir den Link zum Veranstaltungsraum schicken sollen.

 

Please send an email to antwort@dubnow.de with the title of the event »Let My People Go!«, your name, institution (if applicable) and the email address to which we should send the link.

Dozent und Dozentin:
Prof. Dr. Jörg Deventer 
Dr. Angelique Leszczawski-Schwerk
Forschungskolloquium
Zeit: Donnerstag, 17.15–18.15 Uhr (vierzehntägig)
Beginn: 12. November 2020

Die Vortragsreihe nimmt das 25-jährige Bestehen des Dubnow-Instituts zum Anlass, den Blick auf die jüdische Emigration aus der Sowjetunion und Osteuropa zwischen den 1960er und 1990er Jahren zu richten. Dabei werden die Wirkungen und Rückwirkungen der Auswanderungswellen auf die Jüdischen Studien insbesondere in den USA, Israel und der Bundesrepublik näher beleuchtet.

Der Fokus der Vorträge, die eine breite Kontextualisierung vornehmen, richtet sich auf die Migrationsprozesse aus interdisziplinärer Perspektive. Dabei stehen sowohl die Migrationserfahrungen als auch die verschiedenen Fachdisziplinen (Politik, Soziologie, Geschichte, Material Culture, Literatur) der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Mittelpunkt. Ziel ist es, das Verhältnis von Wissen und Migration in den jeweiligen Ländern auszuloten.

Die Vortragsreihe fand im Rahmen des Projekts »Wanderndes Wissen. Wirkungen und Rückwirkungen der Emigration aus Osteuropa auf die Jüdischen Studien seit den 1960er Jahren« statt.

 

Vorträge

12. November 2020
Mischa Gabowitsch (Potsdam)
Loyalität, Widerspruch, Auswanderung:
Pogromgerüchte, Aktivismus und jüdische Emigration aus der UdSSR während der Perestroika

26. November 2020
Irena Kogan (Mannheim)
Integration of Jewish Immigrants from the Former Soviet Union:
Lessons for the Recent Refugees

10. Dezember 2020
Rebecca Kobrin (New York)
The Long Silent Revolution:
Narrating Russian and Soviet Jewish Migration across the Long Twentieth Century

07. Januar 2021
Sergey Lagodinsky (Berlin/Brüssel)
Vom Objekt zum Subjekt:
Neueste jüdische Geschichte und Gegenwart im wiedervereinigten Deutschland

21. Januar 2021
Vladimir Levin (Jerusalem)
A Scholar as Scholarly Subject:
Contemporary Historiography on East European Jews and their Material Culture seen in a Personal Perspective of Physical and Intellectual Migration

04. Februar 2021
Natasha Gordinsky (Haifa)
Rethinking Soviet Spaces:
A New Paradigm in Comparative Literature

12. November 2020 bis 2. Februar 2021, jeden zweiten Donnerstag, 17.15 Uhr
Digitale Veranstaltung