Konferenz

»Das Hebräerland«. Else Lasker-Schüler und die deutsch-jüdische Palästina-Dichtung ihrer Zeit

Jahreskonferenz des Dubnow-Instituts

Die Jahreskonferenz nimmt den 150. Geburtstag von Else Lasker-Schüler zum Anlass, ihr Werk und die deutschsprachige Palästina-Dichtung des frühen 20. Jahrhunderts neu zu betrachten.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Israel, der Schweiz, Belgien und Großbritannien werfen dabei einen doppelten Blick auf das Werk der deutsch-jüdischen Dichterin: Anhand ihres Frühwerks, etwa des 1913 erschienenen Gedichtbandes »Hebräische Balladen«, fragen sie nach Lasker-Schülers Imaginationen des Landes. Dagegen ist »Das Hebräerland«, 1937 in Zürich erschienen, die Manifestation ihrer realen Erfahrungen in Palästina.

Die Jahreskonferenz thematisiert dieses Spannungsfeld im Werk Lasker-Schülers und ihrer Zeitgenossen. Historische und literaturwissenschaftliche Vorträge setzen ihre Dichtungen in den Kontext einer allgemeinen deutsch-jüdischen Erfahrungsgeschichte: Das Schicksal von Flucht und Exil, der unwiederbringliche Verlust der Heimat und die Bedeutung der Muttersprache sind dabei Leitfragen der Tagung.

6. bis 8. Februar 2019
Dubnow-Institut

Jahreskonferenz des Dubnow-Instituts, in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Universität Leipzig, dem Deutschen Literarturarchiv Marbach und dem Franz-Rosenzweig-Forschungszentrum an der Hebräischen Universität Jerusalem