30. Oktober 2026
Neunte Ausgabe »Zwischenkriegswelten« erschienen
Jüdische Geschichte & Kultur. Magazin des Dubnow-Instituts

Die neue Ausgabe von »Jüdische Geschichte & Kultur. Magazin des Dubnow-Instituts« widmet sich unter dem Titel »Zwischenkriegswelten« den Übergängen und Gleichzeitigkeiten von Krieg und Frieden. Unter dem Eindruck der gegenwärtigen Kriegsschauplätze in der Ukraine und im Nahen Osten entstanden, richtet das Heft aus einer kulturhistorischen Perspektive den Blick auf vermittelte Wahrnehmungen von Krieg in Literatur und Kunst, in Wissens- und Alltagspraxis.
Dabei stellen die Beiträge unter anderem die Frage nach der persönlichen Zeugenschaft im Angesicht des Holocausts und der Dokumentation von Gewalt im Spanischen Bürgerkrieg, sie betrachten das literarische Exil, die Auswirkungen von Krieg auf die eigene Sprache und die Situation jüdischer Überlebender in Griechenland nach 1945.
In den ständigen Rubriken Position, Kritik und Archiv begibt sich die Ausgabe auf die Spuren des jiddischen Theaters in Argentinien und der Fotografien von Leonard Freed, sie betrachtet die politischen Aspekte der Stadtentwicklung in Jerusalem und stellt aktuelle Publikationen zu jüdischem Leben in Großbritannien und der späten Sowjetunion vor.
»Jüdische Geschichte & Kultur. Magazin des Dubnow-Instituts« eröffnet Einblicke in die Vielfalt jüdischer Lebenswelten von der Moderne bis zur Gegenwart, bereitet Wissenschaftsthemen anschaulich auf und macht den Forschungsgegenstand einer breiteren Leserschaft zugänglich. Jede Ausgabe widmet sich einem Themenschwerpunkt, der aktuelle Fragen aufgreift, grundlegende Zusammenhänge darstellt und konträre Perspektiven diskutiert. Die letzte Magazinausgabe widmete sich dem Skopusberg in Jerusalem mit der Hebräischen Universität. Schwerpunkte der ersten sieben Ausgaben waren: »Straße« (2023), »Objektiv« (2022), »Exlibris« (2021), »Weltgeschichte« (2020), »Recht nach 1945« (2019), »Museum« (2018) und »Russische Revolution« (2017).
