Simon-Dubnow-Institut
für jüdische Geschichte und Kultur an der universität Leipzig

Simon-Dubnow-Vorlesung

Ausgehend von der Idee, die jüdische Geschichte als Geschichte verschiedener Judenheiten zu begreifen und sie entsprechend räumlich und gesellschaftlich zu kontextualisieren, veranstaltet das Dubnow-Institut mit Unterstützung der Fritz-Thyssen-Stiftung seit 2000 als Höhepunkt eines jeden Jahresprogramms eine öffentliche Vorlesung zu einem ausgewählten Gegenstand seiner Forschungen.

 

Herausragende Persönlichkeiten der internationalen Geschichtswissenschaft und benachbarter Disziplinen werden nach Leipzig eingeladen, um vor einer akademischen wie breiteren interessierten Öffentlichkeit die Geschichte der Juden im Kontext der allgemeinen Historie näher zu beleuchten.

20. Simon-Dubnow-Vorlesung

 

14. November 2019, 18 Uhr

Alte Handelsbörse Leipzig

 

Renée Poznanski (Beer-Sheva)

 

Jewish, French or Transnational? East European Jews in the Résistance

 

Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr die Historikerin Frau Prof. Dr. Renée Poznanski zur Simon-Dubnow-Vorlesung begrüßen zu dürfen. Frau Poznanski ist an der Ben-Gurion University of the Negev Yaakov and Poria Avnon Professor of Holocaust Studies (em.) an dem von ihr mit begründeten Department of Politics and Government tätig; ebendort leitet sie das Simone Veil Research Centre for Contemporary European Studies. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt, darunter The Jews in France during the World War II (2001, ausgezeichnet mit dem Jacob Buchman Prize for the Memory of the Holocaust), Propagandes et persécutions. La Résistance et le 'problème juif' (2008) und (zus. mit Denis Peschanski) Drancy, un camp en France (2015).

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