Simon-Dubnow-Institut

Neuigkeiten aus dem DI

Titelseite einer Einladungskarte, größtenteils in einem Braunton, der typisch für alte Dokumente ist, darauf in schwarzer Schrift Angaben zur Veranstaltung sowie eine Schwarz-Weiß-Fotografie, die einen Lesesaal in einer Bibliothek zeigt. Rechts ein mindgrüner Balken mit Schrift, am oberen und linken Rad Ausschnitt einer Schwarz-Weiß-Fotografie, auf der ein Haus und Menschen erkennbar sind.

Veranstaltungsankündigung

»Archives of German-Jewish Scholarship«

Festveranstaltung am 29.11.2018 ab 17 Uhr in der Staatsbibliothek zu Berlin

Anlässlich der Grundsteinlegung der Hebräischen Universität vor 100 Jahren sind Sie am Donnerstag, den 29. November 2018 ab 17 Uhr herzlich eingeladen zur Festveranstaltung in die Staatsbibliothek zu Berlin. Die Veranstaltung »Archives of German-Jewish Scholarship« ist eine Kooperation des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, der Hebräischen Universität Jerusalem und dem Franz Rosenzweig Minerva Research Center.

 

Presseeinladung

Weitere Informationen

 

 

16.11.2018

Tagung »Aufbruch im Zusammenbruch?« mit Vortrag von Imanuel Clemens Schmidt

Imanuel Clemens Schmidt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dubnow-Institut, spricht am Freitag, dem 23. November 2018 auf der Tagung »Aufbruch im Zusammenbruch? Die Jahre 1918/19 in mitteldeutscher Perspektive« über »Horace Kallens Pluralismuskonzept und das Schlüsseljahr 1918«. Die Tagung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig stellt die aktuellen Arbeitsergebnisse des Förderprogramms »1918 – Chiffre für Umbruch und Aufbruch« des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst vor.

 

Programm

 

 

Hellblaues Plakat mit dunkelblauer Schrift, hinter dieser Schrift, die die Angaben zur Veranstaltung widergibt, sieht man eine hebräische Handschrift

Veranstaltungsankündigung

19. Simon-Dubnow-Vorlesung
Frank Golczewski: Grenzland-Erfahrungen. 
Die ukrainische Nationsbildung und die Juden

 

Am Donnertag, den 15. November 2018 lädt das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow gemeinsam mit der Fritz Thyssen Stiftung zur 19. Simon-Dubnow-Vorlesung in den Saal der Alten Handelsbörse in Leipzig ein. Der Hamburger Historiker Frank Golczewski spricht um 18:00 Uhr unter dem Titel »Grenzland-Erfahrungen« über die ukrainische Nationsbildung und die Juden.

 

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Mehr über die Simon-Dubnow-Vorlesung

 

 

13.11.2018

Konferenz »Key Legal Concepts in Law, History & Literature« mit Vortrag von Dr. Elisabeth Gallas

Dr. Elisabeth Gallas, Leiterin des Forschungsressorts »Recht«, nimmt vom 19. bis 20. November an der internationalen Konferenz »Key Legal Concepts in Law, History & Literature« in Berlin teil. Am Dienstag, den 20. November spricht sie über Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Konferenz wird organisiert von der Freien Universität Berlin.

 

Programm

 

 

07.11.2018

Erinnerung und Reflexion mit Zarin Aschrafi

Zarin Aschrafi, Doktorandin am Dubnow-Institut, nimmt am Sonntag, den 11. November 2018 am Symposium »30 Jahre jüdische Museologie« teilt. Um 16 Uhr spricht sie mit Dr. Rachel Heuberger und Dr. Dr. Michel Friedman über die Gründung des Jüdischen Museums Frankfurt vor dreißig Jahren. Die Veranstaltung findet im Rahmen von »Open House«, der diesjährigen traditionellen Lernnacht des Frankfurter Jüdischen Museum statt.

 

Programm Open House

 

 

06.11.2018

Tagung »Museen in Phasen des politischen Umbruchs« mit Vortrag von Dr. Monika Heinemann

Dr. Monika Heinemann, wissenschaftliche Assistentin der Direktorin am Dubnow-Institut, nimmt an der Tagung »Museen in Phasen des politischen Umbruchs. Das östliche Europa im Fokus« in Oldenburg teil. Am Donnerstag, den 8. November 2018 spricht sie in unter dem Titel »Politik im Museum?« über die Bedeutung und Darstellung des Zweiten Weltkriegs im polnischen Museumsboom. Die Tagung wird organisiert von dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (Oldenburg) in Kooperation mit der Fachkommission für Volkskunde des Johann Gottfried Herder-Forschungsrats.

 

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05.11.2018

Tagungsbericht »Ereignis und Geschichte. 1968 und die Geschichtsphilosophie«

Im April 2018 fand die vom Deutschen Literaturarchiv Marbach organisierte Tagung »Ereignis und Geschichte. 1968 und die Geschichtsphilosophie« statt. Auf H-Soz-u-Kult erschien vor Kurzem ein Bericht über diese Tagung, geschrieben von Zarin Aschrafi, Doktorandin am Dubnow-Institut. Jan Gerber, Leiter des Forschungsressorts »Politik«, sprach im Rahmen der Tagung über das Ende der Revolutionstheorie, Lukas Böckmann, Doktorand am Dubnow-Institut, über »Che Guevara, der Neue Mensch und die religiösen Wurzeln der Neuen Linken«.

 

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großer roter Schriftzug dok, bei dem das O fließend in das K übergeht. Darunter kleiner und rot: Leipzig

Veranstaltungsankündigung

Dokumentieren/Demonstrieren. Hommage an Ruth Beckermann

 

DOK Leipzig zeigt, in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow, eine Hommage an Ruth Beckermann, die als Mitbegründerin der unabhängigen Filmszene Österreichs gilt. Ihr Name steht für ein politisches Kino, das Verdrängtes ans Licht holen will und nach geschichtlicher Wahrheit sucht. Auf dem Programm stehen die bekanntesten Arbeiten der vielseitigen Filmemacherin, aber auch ihre ersten Filme, in denen sie bereits Politik und Persönliches verbindet.

 

Programm

 

30.10.2018, 12:30 Uhr, Passage Kinos Wintergarten

Die papierene Brücke

Österreich | 1987 | Dokumentarfilm | 95 Min | deutsch | Untertitel englisch

 

30.10.2018, 15:30 Uhr, Passage Kinos Wintergarten

Ein flüchtiger Zug nach dem Orient

Österreich | 1999 | Dokumentarfilm | 82 Min | deutsch | Untertitel englisch

 

31.10.2018, 12:30 Uhr, Passage Kinos Wintergarten

Mozart Enigma

Österreich | 2006 | Dokumentarfilm | 1 Min | deutsch | Untertitel englisch

Die Geträumten

Österreich | 2016 | Dokumentarfilm | 89 Min | deutsch | Untertitel englisch

 

01.11.2018, 12:30 Uhr, Passage Kinos Wintergarten

American Passages

Österreich | 2011 | Dokumentarfilm | 120 Min | englisch | Untertitel deutsch

 

02.11.2018, 19:15 Uhr, Passage Kinos Wintergarten

Auf amol a Streik

Österreich | 1978 | Dokumentarfilm | 24 Min | deutsch | Untertitel englisch

Waldheims Walzer

Österreich | 2018 | Dokumentarfilm | 93 Min | deutsch, englisch, französisch  Untertitel englisch

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von DOK Leipzig.

 

 

26.10.2018

Übersetzungsförderung für Lutz Fiedler »Matzpen. Eine andere israelische Geschichte«

Dank der Zusage einer Übersetzungsförderung von Geisteswissenschaften International kann die Publikation von Lutz Fiedler »Matzpen. Eine andere israelische Geschichte« (Schriften des Simon-Dubnow-Instituts, Band 25) bei Edinburgh University Press auf Englisch erscheinen.

 

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24. Oktober 2018

Wissenschaftliches Symposium »Zeugenschaft im Auschwitz-Prozess« mit Vortrag von Dr. Katharina Stengel

Dr. Katharina Stengel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dubnow-Institut, spricht am Mittwoch, den 24. Oktober auf dem wissenschaftlichen Symposium des Fritz Bauer Instituts »Zeugenschaft im Auschwitz-Prozess« über »Erich und Otto Dov Kulka als Zeugen im Frankfurter Auschwitz-Prozess«.

 

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23. Oktober 2018

Internationaler Kongress »Die Zukunft des kritischen Idealismus: Hermann Cohen nach 100 Jahren« mit Vortrag von Inka Sauter

Inka Sauter, Doktorandin am Dubnow-Institut, spricht am Dienstag, den 30. Oktober 2018 auf dem internationalen Kongress »Die Zukunft des kritischen Idealismus: Hermann Cohen nach 100 Jahren«. Ihr Vortrag »Ein letzter Geschichtsphilosoph« thematisiert den Erfahrungsraum und Erwartungshorizont bei Hermann Cohen. Der Kongress wird veranstaltet von der Martin Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie der Universität Frankfurt, der Hermann-Cohen-Gesellschaft und dem Graduiertenkolleg »Theologie als Wissenschaft«.

 

Ankündigung und Programm des Kongresses

 

 

22. Oktober 2018

Veranstaltung »Die Erinnerung an den Novemberpogrom 1938« mit Dr. habil. Jeannette van Laak

Dr. habil. Jeannette van Laak, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dubnow-Institut, nimmt am Mittwoch, den 24. Oktober 2018 um 18 Uhr an einer Diskussion zum Thema »Die Erinnerung an den Novemberpogrom 1938« in der Neuen Synagoge Erfurt teil. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe »Erfurt 1938. Geschichte und Erinnerung«, organisiert von der Stiftung Ettersberg, dem Arbeitskreis »Erfurter GeDenken 1933–1945« und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, AG Erfurt.

 

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18.10.2018

Buchpräsentation mit Vortrag von Dr. Enrico Lucca

Dr. Enrico Lucca, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dubnow-Institut, spricht am Montag, den 22. Oktober um 18:45 Uhr über »Hugo Bergmann and Rehavia's cultural and religious life«. Der Vortrag findet im Rahmen der Präsentation von Thomas Sparrs Publikation »Grunewald im Orient. Das deutsch-jüdische Jerusalem« im Centre Marc Bloch, Berlin statt.

 

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15.10.2018
Direktorin Yfaat Weiss begleitete Wissenschaftsministerin Stange nach Jerusalem

Prof. Dr. Yfaat Weiss, Direktorin des Dubnow-Instituts, begleitete die Sächsische Kunst- und Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange auf ihrer Reise nach Jerusalem. Neben Prof. Dr. Yfaat Weiss gehörten die Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. Beate Schücking, die Direktoren des Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf, Prof. Dr. Dr. h. c. Roland Sauerbrey und des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz, Dr. Sabine Wolfram, sowie der Prodekan der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden, Prof. Dr. Stefan Bornstein der Reisedelegation der Ministerin an.

Beim Besuch der Hebrew University of Jerusalem ging es unter anderem um die Weiterentwicklung des Austausches und der wissenschaftlichen Kooperation mit dem Dubnow-Institut, der Universität Leipzig und der TU Dresden. Prof. Dr. Schücking und der Kanzler der Hebräischen Universität, Prof. Dr. Menahem Ben-Sasson, unterzeichneten die Fortsetzung des Kooperationsvertrages der Universität Leipzig mit der Hebrew University.

 

 

Ministerin Stange, Direktorin Weiss und Rektorin Schücking (von links nach rechts) in der Hebrew University.
Prof. Schücking und Prof. Ben-Sasson beim Unterzeichnen der Fortsetzung des Kooperationsvertrags.

 

Zur Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

 

 

15.10.2018

Jahreskonferenz: Shared Space – Contact Zones

Von Dienstag, den 23. bis Donnertag, den 25. Oktober 2018 veranstaltet das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow eine internationale Jahreskonferenz in englischer Sprache. Unter dem Titel »Shared Space – Contact Zones« setzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Israel, den USA und Deutschland mit moderner hebräischer und jiddischer Literatur aus Osteuropa auseinander.

 

Pressemitteilung

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10.10.2018
Vortrag und Diskussion mit Zarin Aschrafi

Zarin Aschrafi, Doktorandin am Dubnow-Institut, spricht am Mittwoch, dem 17. Oktober zum Thema: »Zwischen Universalismus und Partikularismus: Linke Juden im Frankfurt der 70er und 80er«. Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Links der Bima: Jüdische Linke in Deutschland nach 1945« im Curio-Haus in Hamburg statt. Veranstalter sind die Rosa-Luxemburg-Stiftung, das Institut für die Geschichte der deutschen Juden und der GEW Hamburg.

 

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08.10.2018
Tagung »1938 and beyond« mit Keynote von Professor Dr. Dr. Dan Diner und Vortrag von Martin Jost

Professor Dr. Dr. Dan Diner eröffnet mit seiner Keynote »›1938‹ in Context: The Continental, the Imperial, and the Global« die Tagung »1938 and beyond. New Perspectives on Crucial Years from East and West«, die die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität Berlin und das Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg vom 17. bis 19. Oktober 2018 in Berlin ausrichten. Martin Jost, Doktorand am Dubnow-Institut, spricht auf der gleichen Tagung über »Actual and Potential Refugees. The Significance of threatened East European Jewry on the Évian Conference«.

 

Tagungsprogramm (Englisch)

 

 

04.10.2018
Symposium »Vermittler_innen zwischen den Kulturen« mit Vortrag von Dr. habil. Jeannette van Laak

Dr. habil. Jeannette van Laak, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dubnow-Institut, spricht am Sonntag, den 14. Oktober 2018 auf dem Symposium »Vermittler_innen zwischen den Kulturen«. Ihr Vortrag »Aufbruch ins Morgen?« thematisiert die Jahre der Künstlerin Lea Grundig in Palästina (1940–1948). Die Tagung wird veranstaltet vom Museum der Moderne Salzburg mit der Arbeitsgemeinschaft »Frauen im Exil« in der Gesellschaft für Exilforschung e.V.

 

Ankündigung und Programm der Tagung

 

Buchcover mit handschriftlicher Beschriftung in hebräischen Buchstaben sowie eine Zeichnung des Kopfs und Oberkörpers eines jungen Mannes, hinter ihm ein Pfau.


Veranstaltungsankündigung

»Weiße Sprache« – Moderne jiddische Lyrik

Lesung mit Efrat Gal-Ed, Sabine Koller und Hans Henrik Wöhler

Am Mittwoch, dem 24. Oktober 2018, 19:15 Uhr findet im Ariowitsch-Haus in Leipzig eine Lesung moderner jiddischer Lyrik im Original mit deutscher Übersetzung statt. Unter dem Titel »Weiße Sprache« stellt Efrat Gal-Ed Gedichte von Jacob Glatstein, David Hofstein, Itzik Manger, Anna Margolin und Kadya Molodowsky vor. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

 

Weitere Informationen

Pressemitteilung

 

 

24.09.2018
Jahrestagung »Das umkämpfte Museum« mit Vortrag von Dr. Monika Heinemann

Dr. Monika Heinemann, wissenschaftliche Assistentin der Direktorin am Dubnow-Institut, spricht am Donnerstag, den 4. Oktober 2018 auf der Jahrestagung »Das umkämpfte Museum. Zeitgeschichte ausstellen zwischen Dekonstruktion und Sinnstiftung«. Ihr Vortrag »Der Kampf um das ›moderne‹ Museum« thematisiert die Ausstellung von Zeitgeschichte im polnischen Museumsboom. Die Jahrestagung wird veranstaltet vom Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

 

Ankündigung und Programm der Jahrestagung

 

 

13.09.2018
Gregor Feindt zu Gast am Dubnow-Institut

Dr. Gregor Feindt vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz ist im September zu Gast am Dubnow-Institut. Während seiner Zeit am DI forscht Gregor Feindt zur Geschichte jüdischen Angestellter im Bat’a-Konzern. Am Montag, den 17.September hält er um 12:45 Uhr im Rahmen eines Lunchtalks einen Vortrag zum Thema »›Neue Menschen‹ im Angesicht einer neuen Ordnung. Bat’as Industrieutopie in Zlín unter deutscher Besatzung, 1939–1945«. In Mainz ist Dr. Gregor Feindt wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung »Universalgeschichte«.

 

Mehr zu Gregor Feindt

Gastwissenschaftler am Institut

 

 

11.09.2018
Internationales Symposium »Flüchtlingskrise 1938 und heute?« mit Vortrag von Martin Jost

Martin Jost, Doktorand am Dubnow-Institut, spricht am Donnerstag, den 20. September 2018 auf dem internationalen wissenschaftlichen Symposium »Flüchtlingskrise 1938 und heute? Zur Aktualität der Internationalen Flüchtlingskonferenz von Évian 1938«. Sein Vortrag »Jüdische Organisationen in Évian« steht im direktem thematischen Bezug zu seinem Dissertationsprojekt »Die Konferenz von Évian. Geschichte und Erinnerung«. Das Symposium wird veranstaltet von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und dem Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin.

 

Einladung und Programm des Symposiums

 

 

10.09.2018
Das Dubnow-Institut auf dem Historikertag

Mitarbeiterinnen des Dubnow-Instituts sind am Mittwoch, den 26. September 2018 von 9:00 bis 11:00 Uhr mit einem Panel auf dem Historikertag in Münster präsent. Unter dem Titel »Worlds apart: Jewish Witnesses in Israeli and West German Criminal Proceedings against Perpetrators of National Socialist Extermination Camps, 1970–1990« stellen von Seiten des Dubnow-Instituts Dagi Knellessen und Adv.-Dr. Yehudith Dori Deston ihre aktuellen Forschungsprojekte vor. Dr. Katharina Stengel vom DI übernimmt die Leitung des Panels. Alle drei Mitarbeiterinnen sind Teil des Forschungsressorts »Recht« am Dubnow-Institut und forschen zu Holocaust-Prozessen in der Bundesrepublik Deutschland und Israel.

 

Informationen zum Panel

 

 

Buchcover, bei dem das obere Drittel hellblau ist und mit roter und schwarzer Schrift die Angaben zum Buch enthält. Darunter sieht man eine Fotografie, die junge Menschen zeigt, die sich in einem Treppenhaus und Flur drängen und dabei angeregt unterhalten.

06.09.2018
Förderpreis »Opus Primum«: Publikation des DI auf Shortlist

Aus über hundert Vorschlägen hat es die Publikation »Polens letzte Juden. Herkunft und Dissidenz um 1968« von David Kowalski, erschienen in der Reihe »Schriften des Simon-Dubnow-Instituts«, auf die Shortlist des Förderpreises »Opus Primum« geschafft. Die VolkswagenStiftung prämiert mit diesem Preis jährlich eine deutschsprachige Publikation von hoher wissenschaftlicher Qualität, die gut lesbar geschrieben und auch einem breiten Publikum verständlich sein muss. Der Preisträger wird am 21. November 2018 bekannt gegeben.

 

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Zum Förderpreis »Opus Primum«

Zur Publikation

 

 

29.08.2018
Förderung durch die Rothschild Foundation Hanadiv Europe

Mit einer großzügigen Förderung durch die Rothschild Foundation Hanadiv Europe wird sich in den kommenden zwei Jahren eine internationale Gruppe von Forschern regelmäßig am Dubnow-Institut treffen, mit dem Ziel der Erarbeitung zweier umfassender Förderanträge zum Thema »Cultural Agency, Transnational Innovation, and Publishing Economics: The Romm Printing House and the European Republic of Letters«. Dieses sog. Research Consortium versammelt Historiker, Buch- und Literaturwissenschaftler aus Israel, Litauen und Deutschland.

 

 

27.08.2018
Zweite Auflage von Omar Kamils Buch »Der Holocaust im arabischen Gedächtnis«

Omar Kamils Buch »Der Holocaust im arabischen Gedächtnis« (Schriften des Simon-Dubnow-Instituts, Bd. 15) ist in einer zweiten, durchgesehenen Auflage erschienen. Darin bietet der Autor eine neue Sicht auf die Dramatik des Gegenstands: Durch die Erfahrungen des Kolonialismus wird eine angemessene Wahrnehmung des Holocaust in der arabischen Welt verstellt. Prof. Dr. Omar Kamil ist Historiker und Politikwissenschaftler. Er lehrt am Lehrstuhl für Geschichte Westasiens an der Universität Erfurt.

 

Weitere Informationen zum Buch

 

 

24.08.2018
Christoph Schmidt: Israel und die Geister von '68 – Neuerscheinung des Dubnow-Instituts

In der Essayreihe »toldot« erscheint die Publikation »Israel und die Geister von '68. Eine Phänomenologie« von Christoph Schmidt. In seinem Essay geht der Autor den Verschiebungen und Chiffrierungen der Schuld- und Geschichtsbürde von Auschwitz nach.

 

Pressemitteilung

 

 

22.08.2018
Wissenschaftler des Dubnow-Instituts tritt Gastprofessur an

PD Dr. Jan Gerber, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow, wird im Wintersemester 2018/19 Inhaber der Interdisziplinären Gastprofessur für kritische Gesellschaftsforschung an der Justus-Liebig-Universität in Gießen.

Pressemitteilung