Simon-Dubnow-Institut

Neuigkeiten aus dem DI

13.09.2018
Gregor Feindt zu Gast am Dubnow-Institut

Dr. Gregor Feindt vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz ist im September zu Gast am Dubnow-Institut. Während seiner Zeit am DI forscht Gregor Feindt zur Geschichte jüdischen Angestellter im Bat’a-Konzern. Am Montag, den 17.September hält er um 12:45 Uhr im Rahmen eines Lunchtalks einen Vortrag zum Thema »›Neue Menschen‹ im Angesicht einer neuen Ordnung. Bat’as Industrieutopie in Zlín unter deutscher Besatzung, 1939–1945«. In Mainz ist Dr. Gregor Feindt wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung »Universalgeschichte«.

 

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Gastwissenschaftler am Institut

 

 

11.09.2018
Internationales Symposium »Flüchtlingskrise 1938 und heute?« mit Vortrag von Martin Jost

Martin Jost, Doktorand am Dubnow-Institut, spricht am Donnerstag, den 20. September 2018 auf dem internationalen wissenschaftlichen Symposium »Flüchtlingskrise 1938 und heute? Zur Aktualität der Internationalen Flüchtlingskonferenz von Évian 1938«. Sein Vortrag »Jüdische Organisationen in Évian« steht im direktem thematischen Bezug zu seinem Dissertationsprojekt »Die Konferenz von Évian. Geschichte und Erinnerung«. Das Symposium wird veranstaltet von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und dem Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin.

 

Einladung und Programm des Symposiums

 

 

10.09.2018
Das Dubnow-Institut auf dem Historikertag

Mitarbeiterinnen des Dubnow-Instituts sind am Mittwoch, den 26. September 2018 von 9:00 bis 11:00 Uhr mit einem Panel auf dem Historikertag in Münster präsent. Unter dem Titel »Worlds apart: Jewish Witnesses in Israeli and West German Criminal Proceedings against Perpetrators of National Socialist Extermination Camps, 1970–1990« stellen von Seiten des Dubnow-Instituts Dagi Knellessen und Adv.-Dr. Yehudith Dori Deston ihre aktuellen Forschungsprojekte vor. Dr. Katharina Stengel vom DI übernimmt die Leitung des Panels. Alle drei Mitarbeiterinnen sind Teil des Forschungsressorts »Recht« am Dubnow-Institut und forschen zu Holocaust-Prozessen in der Bundesrepublik Deutschland und Israel.

 

Informationen zum Panel

 

 

Buchcover, bei dem das obere Drittel hellblau ist und mit roter und schwarzer Schrift die Angaben zum Buch enthält. Darunter sieht man eine Fotografie, die junge Menschen zeigt, die sich in einem Treppenhaus und Flur drängen und dabei angeregt unterhalten.

06.09.2018
Förderpreis »Opus Primum«: Publikation des DI auf Shortlist

Aus über hundert Vorschlägen hat es die Publikation »Polens letzte Juden. Herkunft und Dissidenz um 1968« von David Kowalski, erschienen in der Reihe »Schriften des Simon-Dubnow-Instituts«, auf die Shortlist des Förderpreises »Opus Primum« geschafft. Die VolkswagenStiftung prämiert mit diesem Preis jährlich eine deutschsprachige Publikation von hoher wissenschaftlicher Qualität, die gut lesbar geschrieben und auch einem breiten Publikum verständlich sein muss. Der Preisträger wird am 21. November 2018 bekannt gegeben.

 

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Zum Förderpreis »Opus Primum«

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29.08.2018
Förderung durch die Rothschild Foundation Hanadiv Europe

Mit einer großzügigen Förderung durch die Rothschild Foundation Hanadiv Europe wird sich in den kommenden zwei Jahren eine internationale Gruppe von Forschern regelmäßig am Dubnow-Institut treffen, mit dem Ziel der Erarbeitung zweier umfassender Förderanträge zum Thema »Cultural Agency, Transnational Innovation, and Publishing Economics: The Romm Printing House and the European Republic of Letters«. Dieses sog. Research Consortium versammelt Historiker, Buch- und Literaturwissenschaftler aus Israel, Litauen und Deutschland.

 

 

27.08.2018
Zweite Auflage von Omar Kamils Buch »Der Holocaust im arabischen Gedächtnis«

Omar Kamils Buch »Der Holocaust im arabischen Gedächtnis« (Schriften des Simon-Dubnow-Instituts, Bd. 15) ist in einer zweiten, durchgesehenen Auflage erschienen. Darin bietet der Autor eine neue Sicht auf die Dramatik des Gegenstands: Durch die Erfahrungen des Kolonialismus wird eine angemessene Wahrnehmung des Holocaust in der arabischen Welt verstellt. Prof. Dr. Omar Kamil ist Historiker und Politikwissenschaftler. Er lehrt am Lehrstuhl für Geschichte Westasiens an der Universität Erfurt.

 

Weitere Informationen zum Buch

 

 

24.08.2018
Christoph Schmidt: Israel und die Geister von '68 – Neuerscheinung des Dubnow-Instituts

In der Essayreihe »toldot« erscheint die Publikation »Israel und die Geister von '68. Eine Phänomenologie« von Christoph Schmidt. In seinem Essay geht der Autor den Verschiebungen und Chiffrierungen der Schuld- und Geschichtsbürde von Auschwitz nach.

 

Pressemitteilung

 

 

22.08.2018
Wissenschaftler des Dubnow-Instituts tritt Gastprofessur an

PD Dr. Jan Gerber, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow, wird im Wintersemester 2018/19 Inhaber der Interdisziplinären Gastprofessur für kritische Gesellschaftsforschung an der Justus-Liebig-Universität in Gießen.

Pressemitteilung