Dr. Philipp Graf
Zur Person
Studium der Mittleren und Neueren Geschichte und der Germanistik an der Universität Leipzig; Magister Artium (Universität Leipzig 2003). Thema der Magisterarbeit: „Der Europäische Nationalitätenkongress 1925–1938. Fragen an die Zusammenarbeit der jüdischen und deutschen Minderheitenvertreter.“ Von Juli 2003 bis April 2007 Doktorand am Simon-Dubnow-Institut, im Oktober 2007 Promotion mit einer Arbeit zur jüdischen Diplomatiegeschichte der Zwischenkriegszeit. 2006/2007 Ernst C. Stiefel Global Fellow an der New York Law School, seit Mai 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Akademieprojekt „Europäische Traditionen – Enzyklopädie jüdischer Kulturen“.
Forschungsprojekt
Blockierte Wahrnehmungen – Zur Gedächtnisgeschichte der deutschsprachigen Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung nach 1945
Forschungsschwerpunkte
Kommunistisches Exil in Mexiko, 1941-1946
Gedächtnisgeschichte der deutschsprachigen Linken
Jüdische Diplomatiegeschichte
Publikationen
Monographien
Die Bernheim-Petition 1933. Jüdische Politik in der Zwischenkriegszeit (=Schriften des Simon-Dubnow-Institut Band 10), Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2008.
Aufsätze
Angesichts des Holocaust: Das deutschsprachige kommunistische Exil in Mexiko-Stadt 1941–1946, in: Jahrbuch des Simon-Dubnow-Instituts 8 (2009), 451–479.
Arbeitsbericht des Comité des Délégations Juives für das Jahr 1920/1921. Eingeleitet und annotiert von Philipp Graf, in: Jahrbuch des Simon-Dubnow-Instituts 4 (2005), 175–208.
Die „Bernheim-Petition“ 1933 – Ein Fall jüdischer Diplomatiegeschichte, in: Leipziger Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur 2 (2004), 283–306.






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