Workshops 2008

5. Dezember 2008

Workshop mit Sadiq al-Azm (Princeton/Damaskus)

Im Rahmen des Ressort »Philosophie-, Ideen- und Gedächtnisgeschichte«

 

 

18. bis 19. September 2008

La otra muerte. Perceptions of the Holocaust in Modern Spanish Culture

 

Am 18. und 19. September 2008 fand am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig ein internationaler Workshop zu Wahrnehmungen des Holocaust in der modernen spanischen Kultur statt. Die in Kooperation von Susanne Zepp (Dubnow-Institut) und Antonio Gómez López Quiñones (Dartmouth College) durchgeführte Tagung versammelte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Spanien, den Vereinigten Staaten, Israel und Deutschland am dem Leipziger Forschungsinstitut. Die geschichts- und literaturwissenschaftlichen Vorträge beleuchteten die spanischen Perspektiven auf den Holocaust  im Prozess der Annäherung der europäischen Gedächtnisse.  

 

Programm

 

 

20. Juni 2008

Ideologie und Ökonomie – Kapitalismusdebatten um Judentum und Moderne

 

Internationaler Workshop im Rahmen des Ressorts »Historiographie - Denkformen - Kollektivkonstruktionen«. Als auswärtige Gäste waren eingeladen:

 

Jonathan Karp (Binghampton)

The Origins of Capitalism and the Emergence of Jewish Economic Historiography

  

Hans-Christoph Ließ (Berlin)

Der Methodenstreit in der Nationalökonomie und die Frage nach der Ideologisierung

 

Sharon Gordon (Jerusalem)

Moses Hess and the Question of the authorian Nature of Money

 

 

5. bis 6. Mai 2008

The Jewish Escape from Poland - 1968.

Nationalism and Communism within the People's Republic

 

Am 5. und 6. Mai veranstaltete das Ressort Gedächtnisgeschichte am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e.V. den internationalen Workshop »The Jewish Escape from Poland 1968 – Nationalism and Communism within the People's Republic«. Im Zentrum der Veranstaltung standen dabei die polnischen Ereignisse des März 1968, als sich im Zuge einer antizionistischen und antisemitischen Kampagne der polnischen Regierung der Großteil der Juden im Nachkriegspolen zur Emigration gezwungen sah. Neben der Diskussion der Ereignisse selbst, richtete der Workshop sein Augenmerk aber auch auf die Geschichte des jüdischen Lebens im Nachkriegspolen, die unterschiedlichen Selbstverständnisse polnisch-jüdischer Kommunisten im Nachkriegspolen, sowohl den polnischen Antisemitismus, der den Ereignissen des Jahres 1968 vorausging. Außerdem wurde im Rahmen des Workshops in den Blick genommen, welche unterschiedlichen Reaktionen die antisemitische Kampagne des Jahres 1968 in Polen, als auch auf internationaler Ebene hervorrief.

 

Programm