Konferenzen 2009

Jahreskonferenz 2009 »Translating Culture. A Conference in Honour of Sholem Aleichem's 150th Birthday«

 

15. bis 16. October 2009

 

The Translating Culture Conference of the Simon-Dubnow-Institute for Jewish History and Culture has focused on phenomena of Jewish literary transfer from Eastern Europe to Central Europe from the fin de siècle onwards. Jewish literary migrants instigated in Berlin and other places manifold activities of translation from Jewish languages whose characteristics are transgression and adaptation to the target language. The conference explored the lingual and cultural constellation of Yiddish, Hebrew, Russian and German. The transformation of these languages served as point of reference for an evolving new national Jewish self awareness but also for new forms of acculturation. Agents as different as writers, translators, and publishers played a central role in these processes of intermediation, exchange and transfer among the languages and cultures. To draw a comprehensive picture, the presentations have addressed questions that deal more generally with reflections on the life and work of individuals, on institutions and associations. The conference has also concentrated on theoretical and methodological questions of translation.  

 

Programm

 

 

Abschlusskonferenz des BMBF-Projekts »Kommunikationsräume des Europäischen - Jüdische Wissenskulturen jenseits des Nationalen«

 

8. bis 9. Oktober 2009 

 

Das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt »Kommunikationsräume des Europäischen« befasste sich mit den transnationalen Kommunikationsformen jüdischer Wissenskulturen im 19. und 20. Jahrhundert. Ausgehend vom diasporischen Charakter jüdischer Lebenswelten untersuchten Historiker, Judaisten, Soziologen, Philosophen, Literaturwissenschaftler, Didaktiker und Museologen aus interdisziplinärer Perspektive die transterritorialen Netzwerke jüdischer Lebenswelten. Sie beschäftigten sich damit, wie jüdische Lebenswelten Wissen über Distanzen, Räume und kulturelle Grenzen hinweg transportierten und damit, wie jüdischen Wissenskulturen das Europäische gleichsam eingeschrieben wurde. Das Europäische wird nicht als ein feststehender Ort, als eine homogene Einheit oder als ein abgrenzbares Territorium angesehen; vielmehr soll die Perspektive jüdischer Wissenskulturen den Blick auf das Europäische schärfen: auf all jene Attribute, die die Überwindung von räumlicher, religiöser und kultureller Grenzen betreffen. Das Ziel des Projekts war es, durch das Besondere jüdischer Wissenskulturen das Allgemeine des Europäischen zu verstehen.

Für dieses inhaltliche Ziel kooperierten vier Institutionen miteinander:

 

- Simon-Dubnow-Institut, Leipzig

- Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts

- Jüdisches Museum Frankfurt

- Zentrum für Lehrausbildung und Schulforschung, Leipzig

 

Die am 8. bis 9. Oktober 2009 am Simon-Dubnow-Institut durchgeführte Abschlusskonferenz diente dazu, die Ergebnisse der Forschungsprojekte öffentlich zu präsentieren. Darüber hinaus sollte die Diskussion mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gesucht werden, um das Jüdische als paradigmatisches Element im Europäischen näher zu beleuchten.

    

Programm

 

 

Internationale Konferenz »Between Coexistence and Divorce: 25 Years of Research on the History and Culture of Polish Jewry and Polish-Jewish Relations«

 

17. bis 19. März 2009, Jerusalem

 

Vom 17. bis 19. März 2009 veranstaltet die Hebräische Universität in Kooperation mit dem Simon-Dubnow-Institut sowie dem Adam Mickiewicz Institut in Warschau und der Jagiellonischen Universität in Krakau eine Internationale Konferenz in Jerusalem zum Thema »Between Coexistence and Divorce: 25 Years of Research on the History and Culture of Polish Jewry and Polish-Jewish Relations«.

 

Programm