Ausstellungen

Das Simon-Dubnow-Institut versteht Ausstellungen als einen wesentlichen Bestandteil seiner Öffentlichkeitsarbeit. Die in den Räumen des Instituts gezeigten Visualisierungen gehen auf das zunehmende Bedürfnis nach Anschaulichkeit von Geschichte ein. Den für die Konzeption und Organisation der jeweiligen Ausstellung verantwortlichen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet sich zugleich die Möglichkeit, Teile ihrer eigenen Forschungsschwerpunkte mittels unterschiedlicher Medien vorzustellen. Abhängig vom Konzept werden Fotografien und Abbildungen, zeitgenössische Exponate oder ausgewählte und anschaulich aufbereitete Zitate verwendet.

Aktuell

In den Räumen des Simon-Dubnow-Institus:

 

Ausstellung

»Was ist jüdische Geschichte«

 

Das Simon-Dubnow-Institut beging im Jahr 2006 sein 10jähriges Bestehen. Es gilt auf eine Zeitspanne zurückzublicken, an deren Anfang der Sächsische Landtag in einem Beschluss den politischen Willen zum Ausdruck brachte, eine Einrichtung ins Leben zu rufen, die sich der Erforschung der Lebenswelten mittel- und osteuropäischer Judenheiten widmen sollte. Der seinerzeit in Dresden zum Ausdruck gekommene parlamentarische Wille wurde mit der Gründung des Simon-Dubnow-Instituts eingelöst. Im Frühjahr 1996 nahm das Institut seine wissenschaftliche Tätigkeit auf. Schritt für Schritt hat es sich seitdem bemüht, sein spezifisches Forschungsprofil herauszubilden, und inzwischen darf es zu den bedeutendsten akademischen Zentren gezählt werden, die zur jüdischen Geschichte und Kultur Mittel- und Ostmitteleuropas weltweit forschen, publizieren und lehren.

 

Am 26. Mai 2006 erfolgte die Eröffnung der Ausstellung »Was ist jüdische Geschichte?« in den Institutsräumlichkeiten in der Goldschmidtstraße 28. Die Ausstellung präsentiert in einzelnen thematischen Einheiten Schlüsselbegriffe der jüdischen Geschichte im Kontext ihrer allgemeinhistorischen Bezüge, z. B. »Jüdische Diplomatiegeschichte«, »Imperien und Nationalstaaten«, »Migration«, »Text und Schrift«, »Diaspora«, »Haskala« oder »Gedächtnis und Erinnerung«. Ohne fertige Ergebnisse präsentieren zu wollen, möchte die Ausstellung doch einen Einblick in die am Simon-Dubnow-Institut betriebene Forschung bieten, indem sie auf die Fragestellungen und Methoden verweist, wie sie am Institut diskutiert werden.

 

Die Ausstellung kann besichtigt werden. Um Voranmeldung und Terminvereinbarung unter info(at)dubnow.de bzw. Tel. +49 341 21735-50 wird gebeten.