Simon-Dubnow-Institut

Neuigkeiten

25.05.2020

Dubnow-Institut beteiligt sich an »Leibniz im Bundestag«

Im Rahmen von »Leibniz im Bundestag« spricht dieses Jahr Dr. Elisabeth Gallas, Leiterin des Forschungsressorts »Recht« am Dubnow-Institut, mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags über Restitution von und Provenienzforschung zu jüdischen Kulturgütern nach 1945. Mit dem Format »Leibniz im Bundestag« bietet die Leibniz-Gemeinschaft seit 2008 den Abgeordneten des Deutschen Bundestags Einzelgespräche mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu verschiedenen Themen an. Die Gespräche finden dieses Jahr am 26. und 27. Mai größtensteils als Video-Gespräch oder telefonisch statt.

 

 

 

22.05.2020

Förderung für Dissertationsprojekt am Dubnow-Institut

Philip Bockelmann, Doktorand am Dubnow-Institut, ist ein Promotionsstipendium zuerkannt wurden. Er wird ab Oktober 2020 Stipendiat des Leo Baeck Fellowship Programms/Studienstiftung des deutschen Volkes. In seinem Dissertationsprojekt werden Prozesse der Wiederherstellung des Rechts in Deutschland in der unmittelbaren Zeit nach dem Ende Zweiten Weltkriegs bis in die frühe Bundesrepublik hinein untersucht. Im Zentrum steht dabei der heute nahezu vergessene Staats- und Verwaltungsrechtler Walter Jellinek (1885–1955).

 

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18.05.2020

Dubnow-Institut als Partner im Leibniz-WissenschaftsCampus »Eastern Europe – Global Area«

Der vom Leibniz-Institut für Länderkunde und der Universität Leipzig initiierte Leibniz-WissenschaftsCampus »Eastern Europe – Global Area« (EEGA) wird für weitere vier Jahre gefördert. Künftig arbeiten in dem Campus neun Verbundpartner zusammen, darunter auch das Dubnow-Institut. Im Mittelpunkt der Forschungen steht die Frage, wie sich Gesellschaften und Akteure des östlichen Europa in globalen Prozessen und Konflikten positionieren.

 

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13.05.2020

Jahrbuch des Dubnow-Instituts erschienen

Bereits zum siebzehnten Mal erscheint bei Vandenhoeck & Ruprecht Verlage das zweisprachige Jahrbuch des Dubnow-Instituts/Dubnow Institute Yearbook. Es befasst sich in zwei thematischen Schwerpunkten mit der Geschichte der Juden in der DDR sowie der Erschließung von Nachlässen und Beständen in Archiven und Privat­sammlungen in Israel. Herausgeberin ist die Direktorin des Dubnow-Instituts, Yfaat Weiss.

 

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08.05.2020

Kolloquiumsvortrag von Zarin Aschrafi

Am Montag, den 11. Mai 2020, wird Zarin Aschrafi, Doktorandin am Dubnow-Institut, einen Vortrag in einem digitalen Kolloquium des Franz Rosenzweig Minerva Research Center halten. Um 10.15 Uhr spricht sie über »Growing up in the Land of the Murderers. Erziehung and Self-Formation of the Jewish Youth in Post-War Germany.«

 

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05.05.2020

Neu auf Mimeo: »What are the Police Doing at the University?« Konrad Adenauer's Visit to Jerusalem

Vor 54 Jahren besuchte Konrad Adenauer Israel. In ihrem soeben auf »Mimeo« veröffentlichten Artikel erinnert Adi Livny an eine Massenkundgebung am 5. Mai 1966 an der Hebräischen Universität Jerusalem, bei der Studierende gegen die Anwesenheit Adenauers in Jerusalem protestierten. Die gewalttätigen Zusammenstöße, die zwischen den studentischen Demonstranten und der israelischen Polizei ausbrachen, zeigen ihrer Meinung nach die internen sozialen Spannungen zwischen dem, was als das »erste« und das »zweite« Israel bekannt werden sollte. Die Autorin Adi Livny ist Doktorandin an der Hebräischen Universität Jerusalem.

 

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28.04.2020

Neu auf Mimeo: Massentraum und Wachgeschehnis. Béla Balázs verteidigt Hugo Bettauer

Heute erschien mit »Massentraum und Wachgeschehnis« ein neuer Beitrag auf dem Blog »Mimeo«. Die Autorin Theresa Eisele widmet sich einer unversehens zum Nachruf gewandelten Verteidigung Hugo Bettauers durch Béla Balázs. Theresa Eisele forscht an der Universität Wien zum Verhältnis von theatralen Praktiken und jüdischer Zugehörigkeit in Wien um 1900.

 

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27.04.2020

Blog »Mimeo« seit einem Jahr online

Vor einem Jahr erschienen die ersten drei Artikel auf dem damit neubegründeten Blog »Mimeo« des Dubnow-Instituts. Seitdem wurden dort 21 englisch- oder deutschsprachige Beiträge zu Themen der jüdischen Geschichte und Kultur von Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die jüngste Zeitgeschichte veröffentlicht. Zuletzt erschienen Beiträge zur Berufung Peter Szondis an die Freie Universität Berlin sowie zu Günther Anders' Auseinandersetzung mit Heideggers Philosophie.

 

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08.04.2020

Neu auf Mimeo: Mehr Breite – mehr Tiefe. Ein Gutachten über Peter Szondi und Werner Vordtriede

In seinem Artikel »Mehr Breite – mehr Tiefe« beleuchtet der Autor Hans-Christian Riechers anhand eines Gutachtens des Germanisten Claude David die Berufung Peter Szondis auf die neugegründete literaturwissenschaftliche Professur an der Freien Universität Berlin. Hans-Christian Riechers ist Germanist an der Universität Freiburg und wurde mit einer Arbeit über Peter Szondi promoviert.

 

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10.03.2020

Neu auf Mimeo: Ruinen heute. Günther Anders' nachträglicher Beitrag zur Heidegger-Debatte in den Temps Modernes

Nachdem die für Donnerstag, den 12. März, geplante Veranstaltung »Fragmente aus der Endzeit« leider verschoben werden musste, ist heute zumindest ein daran anknüpfender Beitrag auf dem Blog »Mimeo« erschienen. In ihrem Beitrag »Ruinen heute« widmet sich Dr. Anna Pollmann, ausgehend von einem im September 1954 an Jean-Paul Sartre geschickten Brief, Anders' Verhältnis zu Heidegger und dessen Philosophie.

 

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14.02.2020

Konferenz mit Vortrag von Martin Jost

Martin Jost, Doktorand am Dubnow-Institut, nimmt an der Konferenz »German-Jewish Agency in Times of Crisis, 1914–1938« an der University of Sussex (Brighton, UK) teil. Am Mittwoch, den 19. Februar 2020 spricht er dort über »“It is not about your prestige, it is about our future.” Possibilities and Expectations of German Jews at the Évian Conference«.

 

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13.02.2020

Neu auf Mimeo: Zerbrochene Zeiten

Mit »Zerbrochene Zeiten. Maidon Horkheimers Collagen« erschien heute ein neuer Beitrag auf dem Blog »Mimeo«. Im New Yorker Exil wie in Pacific Palisades arbeitete Maidon Horkheimer an Collagen, die unter anderem auf den »inneren Kreis« des Instituts für Sozialforschung verwiesen und von denen sie einige in Form eines Albums als Geschenk für Max Horkheimer konzipierte. Am 14. Februar 2020 jährt sich sein Geburtstag zum 125. Mal. Der Autor Dr. Magnus Klaue ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dubnow-Institut und arbeitet an einer Biografie Max Horkheimers.

 

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06.02.2020

Vortrag von Prof. Dr. Yfaat Weiss

Prof. Dr. Yfaat Weiss, Direktorin des Dubnow-Instituts, spricht am Donnerstag, den 6. Februar 2020, um 19 Uhr im Erfurter Rathausfestsaal unter dem Titel »Souveränitätssplitter« über die Jerusalem-Frage 1948–1967. Der Vortrag findet im Rahmen der Vorlesungsreihe des Historischen Seminars im Wintersemester statt.

 

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05.02.2020

Vortrag von Dr. Monika Heinemann

Im Rahmen des Klaus Zernack Colloquiums, das unter dem Leitthema »Identitätsfabriken? Museen & historische Bildung in Polen« stattfindet, spricht am Donnerstag, den 6. Februar 2020 um 19 Uhr Dr. Monika Heinemann, Forschungskoordinatorin am Dubnow-Institut, über »Gesellschaft im Spiegel des Museums – aktuelle Konzepte und Debatten im polnischen Museumsboom«. Der Vortrag findet in der Bibliothek des Zentrums für Historische Forschung Berlin statt.

 

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30.01.2020

Diskussion mit Prof. Dr. Yfaat Weiss

Prof. Dr. Yfaat Weiss, Direktorin des Dubnow-Instituts, leitet heute, am Donnerstag, den 30. Januar 2020, um 18 Uhr in Jerusalem eine Diskussion anläßlich der Übersetzung des Buches »The Dual State: A Contribution to the Theory of Tyranny« von Ernst Fraenkel. An der Diskussion nehmen Prof. Barak Medina, Prof. Mordechai Kremnitzer und Prof. Dan Diner teil.

 

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27.01.2020

Neu auf Mimeo: Also Kameraden: Schreibt, beschreibt kurz und scharf.

Unter dem Titel »Also Kameraden: Schreibt, beschreibt kurz und scharf. Abraham Levites geplante Auschwitz-Anthologie« ist heute ein weiterer Artikel auf Mimeo erschienen. Darin widmet sich Dr. Andrea Rudorff einem im Januar 1945 in Auschwitz-Birkenau verfassten Manuskript, dass die Einleitung zu einer geplanten Anthologie bilden sollte, die den Nachgeborenen eine jüdische Perspektive auf die Qualen der Lagerhaft und Vernichtung vermitteln sollte.

 

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24.01.2020

Vortrag von Dr. Yecheil Weizman

Am Mittwoch, den 29.01.2020, finden um 16.30 am Institut für Slavistik der Universität Leipzig zwei literaturwissenschaftliche Vorträge statt. Unter anderem spricht Dr. Yechiel Weizman vom Dubnow-Institut über »Ambivalent Presence. The Material Jewish Remnants in Poland, 1945–1989«.

 

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21.01.2020

Buchpräsentation mit Vortrag von Prof. Dr. Yfaat Weiss

Heute um 17 Uhr spricht Prof. Dr. Yfaat Weiss, Direktorin des Dubnow-Instituts, an der Bar-Ilan Universität in Ramat-Gan über »A Jew in Public: Reflections on Invisibility and Conspicuousness«. Anlass ist die Vorstellung der Publikation »Jacob and Esau: Jewish European History between Nation and Empire« von Malachi H. Hacohen.

 

Programm

 

 

 

16.01.2020

69. National Jewish Book Awards

Die englische Übersetzung von Dr. Elisabeth Gallas‘ Publikation »Das Leichenhaus der Bücher« (Schriften des Simon-Dubnow-Instituts, Bd. 19) ist mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet worden. Mit den Awards werden seit 1950 herausragende englischsprachige Bücher mit jüdischer Thematik geehrt.

Die angesehenen Preise werden in achtzehn Kategorien vergeben; Elisabeth Gallas gewann den JDC-Herbert Katzki Award, der Bücher auszeichnet, die umfassend Archivmaterialien auswerten. Das American Jewish Joint Distribution Committee (JDC), für das der Namensgeber Herbert Katzki tätig war, spielt auch in Gallas‘ Publikation eine Rolle: Während des Zweiten Weltkriegs half er Jüdinnen und Juden bei ihrer Flucht aus Europa.

Die Awards werden dieses Jahr zum 69. Mal verliehen und am 17. März 2020 im Rahmen einer Gala in New York feierlich überreicht. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören Bernard Malamud, Yair Mintzker, Michael Oren, Philip Roth, Elie Wiesel, Deborah Dash Moore und Sandy Eisenberg Sasso.

 

Pressemitteilung

National Jewish Book Awards

Publikation »Das Leichenhaus der Bücher« 

 

 

 

15.01.2020

Neu auf Mimeo: A new state and a happier social order

Unter dem Titel »A new state and a happier social order. Kallen und Brandeis zum amerikanischen Zionismus« ist soeben ein Artikel auf Mimeo erschienen. Darin widmet sich Dr. des. Imanuel Clemens Schmidt einem Brief vom Dezember 1913, den der Philosoph des kulturellen Pluralismus an eine der Leitfiguren des amerikanischen Zionismus richtete. Der Autor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dubnow-Institut und arbeitet an einem Forschungsprojekt zu Horace M. Kallen.

 

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