Simon-Dubnow-Institut

Neuigkeiten

27.01.2020

Neu auf Mimeo: Also Kameraden: Schreibt, beschreibt kurz und scharf.

Unter dem Titel »Also Kameraden: Schreibt, beschreibt kurz und scharf. Abraham Levites geplante Auschwitz-Anthologie« ist heute ein weiterer Artikel auf Mimeo erschienen. Darin widmet sich Dr. Andrea Rudorff einem im Januar 1945 in Auschwitz-Birkenau verfassten Manuskript, dass die Einleitung zu einer geplanten Anthologie bilden sollte, die den Nachgeborenen eine jüdische Perspektive auf die Qualen der Lagerhaft und Vernichtung vermitteln sollte.

 

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24.01.2020

Vortrag von Dr. Yecheil Weizman

Am Mittwoch, den 29.01.2020, finden um 16.30 am Institut für Slavistik der Universität Leipzig zwei literaturwissenschaftliche Vorträge statt. Unter anderem spricht Dr. Yechiel Weizman vom Dubnow-Institut über »Ambivalent Presence. The Material Jewish Remnants in Poland, 1945–1989«.

 

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21.01.2020

Buchpräsentation mit Vortrag von Prof. Dr. Yfaat Weiss

Heute um 17 Uhr spricht Prof. Dr. Yfaat Weiss, Direktorin des Dubnow-Instituts, an der Bar-Ilan Universität in Ramat-Gan über »A Jew in Public: Reflections on Invisibility and Conspicuousness«. Anlass ist die Vorstellung der Publikation »Jacob and Esau: Jewish European History between Nation and Empire« von Malachi H. Hacohen.

 

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16.01.2020

69. National Jewish Book Awards

Die englische Übersetzung von Dr. Elisabeth Gallas‘ Publikation »Das Leichenhaus der Bücher« (Schriften des Simon-Dubnow-Instituts, Bd. 19) ist mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet worden. Mit den Awards werden seit 1950 herausragende englischsprachige Bücher mit jüdischer Thematik geehrt.

Die angesehenen Preise werden in achtzehn Kategorien vergeben; Elisabeth Gallas gewann den JDC-Herbert Katzki Award, der Bücher auszeichnet, die umfassend Archivmaterialien auswerten. Das American Jewish Joint Distribution Committee (JDC), für das der Namensgeber Herbert Katzki tätig war, spielt auch in Gallas‘ Publikation eine Rolle: Während des Zweiten Weltkriegs half er Jüdinnen und Juden bei ihrer Flucht aus Europa.

Die Awards werden dieses Jahr zum 69. Mal verliehen und am 17. März 2020 im Rahmen einer Gala in New York feierlich überreicht. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören Bernard Malamud, Yair Mintzker, Michael Oren, Philip Roth, Elie Wiesel, Deborah Dash Moore und Sandy Eisenberg Sasso.

 

Pressemitteilung

National Jewish Book Awards

Publikation »Das Leichenhaus der Bücher« 

 

 

 

15.01.2020

Neu auf Mimeo: A new state and a happier social order

Unter dem Titel »A new state and a happier social order. Kallen und Brandeis zum amerikanischen Zionismus« ist soeben ein Artikel auf Mimeo erschienen. Darin widmet sich Dr. des. Imanuel Clemens Schmidt einem Brief vom Dezember 1913, den der Philosoph des kulturellen Pluralismus an eine der Leitfiguren des amerikanischen Zionismus richtete. Der Autor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dubnow-Institut und arbeitet an einem Forschungsprojekt zu Horace M. Kallen.

 

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12.12.2019

Projekt »Das kurze Leben der sowjetisch jiddischen Literatur«

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat im Rahmen des Leibniz-Wettbewerbs ein dreijähriges Projekt zur Förderung ausgewählt, das die jiddische Literatur in der Sowjetunion von 1917 bis 1952 anhand zentraler Akteure und Werke sowie des kulturpolitischen Kontextes erforscht. Das Dubnow-Institut geht damit, in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) in Berlin und der Professur für Slavisch-Jüdische Studien an der Universität Regensburg, den Widersprüchen offizieller Nationalitätenpolitik und den seit den 1930er Jahren zu beobachtenden Einschränkungen jiddischer Kultur in der Sowjetunion nach.

 

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10.12.2019

Neuerscheinung eines digitalen Katalogs im Open Access

In der neu etablierten Reihe »digitale Kataloge« des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow ist die englischsprachige Publikation »Contested Heritage. Jewish Cultural Property after 1945« erschienen. Der von Elisabeth Gallas, Anna Holzer-Kawalko, Caroline Jessen und Yfaat Weiss herausgegebene Band beleuchtet in siebzehn Essays und anhand zahlreicher Bilder und Archivdokumente die politischen und kulturellen Konsequenzen der Plünderungen und des Transfers von jüdischem Kulturgut während des Nationalsozialismus. Der Katalog wird von Vandenhoeck & Ruprecht verlegt und ist als digitale Publikation frei zugänglich.

 

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Pressemitteilung

 

 

06.12.2019

Neu auf Mimeo: A Plea of Humanity to Law

In ihrem Blogbeitrag nimmt Julia Reus das Transkript eines Gesprächs zwischen Benjamin B. Ferencz und John Mc Cloy zum Anlass, um auf Mimeo an das Leben und Wirken des Juristen und Chefanklägers in Nürnberg zu erinnern. Bereits im November erschien in der Reihe des Akademieprojekts eine von Julia Reus, Constantin Goschler und Marcus Böick herausgegebene Edition aus dem Vorlass Benjamin B. Ferencz. Julia Reus ist Doktorandin an der Ruhr-Universität Bochum.

 

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04.12.2019

P. A. Alsberg Prize für Beitrag im Jahrbuch des Dubnow-Instituts

Die Association of Israeli Archivists hat auf ihrem heutigen Jahrestreffen bekannt gegeben, dass Amit Levy für seinen Beitrag »The Archive as Storyteller: Refractions of German-Jewish Oriental Studies Migration in Personal Archives« den P. A. Alsberg Prize for Research on Archives erhält. Der Beitrag wird im Jahrbuch des Dubnow-Instituts/Dubnow Institute Yearbook 17 (2018) zu lesen sein, das Anfang 2020 erscheint. Er ist Teil des von Lina Barouch herausgegebenen Schwerpunkts »The Return to the Archive: Dispersal, Transmission and Anticipation in Personal Archives between Germany and Israel«. Amit Levy ist Doktorand an der Hebräischen Universität Jerusalem und forscht zur Emigration deutsch-jüdischer Orientalisten nach Palästina/Israel und der Entwicklung des Faches.

 

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27.11.2019

Prof. Dr. Yfaat Weiss zum Gespräch im Bundespräsidialamt

Am Dienstag, den 26. November 2019, nahm Prof. Dr. Yfaat Weiss, Direktorin des Dubnow-Instituts, an einer Gesprächsrunde im Bundespräsidialamt teil. Thema der Expertenrunde war, wie heute und zukünftig mit dem Nationalsozialismus, der Schoah und dem Gedenken daran in Deutschland umgegangen wird. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach die Einladung in Vorbereitung der 75. Jahrestage der Befreiung der Konzentrationslager und des Endes des Zweiten Weltkrieges aus, die 2020 begangen werden.

 

26.11.2019

Neu auf Mimeo: Zwischen Herkunft und Zugehörigkeit

Unter dem Titel »Zwischen Herkunft und Zugehörigkeit« ist soeben ein weiterer Artikel auf dem Blog »Mimeo« erschienen. Darin widmet sich Felix Pankonin, Doktorand am Dubnow-Institut, ausgehend von einer unscheinbaren Anmerkung unterhalb eines Interviews mit Richard Löwenthal, dessen Verhältnis zu Fragen der Zugehörigkeit.

 

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25.11.2019

Vortrag von Martin Jost in Jerusalem

Am Mittwoch, den 27. November 2019 spricht Martin Jost, Doktorand am Dubnow-Institut, am The Hebrew University Research Forum of Holocaust, Genocide and Mass Violence über »A New Perspective on the Évian Conference: Jewish Expectations and Politics in the Interwar Period«.

 

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21.11.2019

Wissenschaftsministerium fördert Forschung zur jüdischen Emigration aus Osteuropa

Die jüdische Emigration aus der Sowjetunion und weiteren osteuropäischen Staaten steht im Mittelpunkt eines vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) geförderten Forschungsprojekts. Das in Leipzig ansässige Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow untersucht die Wirkungen und Rückwirkungen der Emigration aus Osteuropa auf die Jüdischen Studien seit den 1960er Jahren.

 

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18.11.2019

Anna Pollmann: Fragmente aus der Endzeit – Neuerscheinung des Dubnow-Instituts

In der Reihe »Schriften des Dubnow-Instituts« ist die Publikation »Fragmente aus der Endzeit. Negatives Geschichtsdenken bei Günther Anders« erschienen. Anna Pollmanns Buch rekonstruiert das Geschichtsdenken des deutsch-jüdischen Schriftstellers und Philosophen Günther Anders (1902–1992) und zeigt, wie sich die Zerrüttung des Geschichtsbewusstseins im 20. Jahrhundert auch in der Form seines Werkes spiegelt.

 

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Veranstaltungsankündigung

Renée Poznanski: East European Jews in the Résistance

 

Am Donnertag, den 14. November 2019 lädt das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow gemeinsam mit der Fritz Thyssen Stiftung zur 20. Simon-Dubnow-Vorlesung in den Saal der Alten Handelsbörse in Leipzig ein. Frau Prof. Dr. Renée Poznanski spricht um 18 Uhr unter dem Titel »Jewish, French or Transnational?« über osteuropäische Juden in der Résistance.

 

Pressemitteilung

Über die Simon-Dubnow-Vorlesung

 

 

7.11.2019

Prädikat TOTAL E-QUALITY verliehen

Das Dubnow-Institut wurde als eine von 60 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden bei einer bundesweiten Veranstaltung in München am 5. November für seine zukunftsorientierte, erfolgreiche und nachhaltige Personalpolitik ausgezeichnet. Das Prädikat TOTAL E-QUALITY wird jährlich vergeben. Die Auszeichnung gilt für jeweils drei Jahre und ist das Ergebnis eines umfangreichen Bewerbungsprozesses. In der Begründung der Jury heißt es, dass Dubnow-Institut »betreibt eine noch recht junge, aber bereits erfolgreiche Gleichstellungspolitik, die in allen Handlungsfeldern durch passgenaue Maßnahmen unterlegt ist.«

 

Gleichstellung am Dubnow-Institut

TOTAL E-QUALITY

 

 

 

04.11.2019

Konferenz mit Vortrag von Dr. Angelique Leszczawski-Schwerk

Dr. Angelique Leszczawski-Schwerk, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dubnow-Institut, nimmt vom 7. bis 8. November an der internationalen Konferenz »Erinnerungsbilder und Gedächtniskonstruktionen« in Bozen teil. Am Donnerstag spricht sie dort unter dem Titel »Stille Heldinnen“?« über Kriegserinnerungen polnischer Veteraninnen des Ersten Weltkrieges und der polnischen Grenzkriege.

 

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04.11.2019

Neu auf Mimeo: Unkündbare Beziehungen

Eben erschien ein neuer Artikel auf dem Blog »Mimeo«. Anhand eines Briefs von Thomas Brasch an seinen Vater widmet er sich der jüdisch-kommunistischen Erfahrung in der DDR. Der Autor Ofer Waldmann arbeitet an den Universitäten Berlin und Jerusalem an einem Dissertationsprojekt über die Frage des Jüdischen in der Biographie und im Werk des Bühnenautors und Dichters Thomas Brasch.

 

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Rückblick

Neuigkeiten aus dem Jahr 2019

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