Doktorand/in für den Forschungsbereich »Politik«

Am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e. V. an der Universität Leipzig (DI) ist zum nächstmöglichen Termin folgende Stelle zu besetzen:

 

Doktorand/in für den Forschungsbereich »Politik«

 

Erarbeitet werden soll eine Dissertation über das Leben und die Lebensdeutung des Gewerkschafters, Journalisten und Trotzkisten Jakob Moneta (1914–2012), der in den 1960er und 1970er Jahren für Teile der gewerkschaftlichen wie der Neuen Linken als Integrationsfigur wirkte. Das Projekt ist Teil der seit Juli 2016 am Simon-Dubnow-Institut von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Forschungsgruppe »Eine neue Geschichte der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung«. In eng aufeinander abgestimmten Einzelstudien wird die historische Geltungskraft arbeiter- und gewerkschaftsbewegter Begriffe, Kategorien und Vorstellungswelten – ihr Gewordensein ebenso wie ihre Zeitbindung – herausgearbeitet.

 

Das Simon-Dubnow-Institut (DI) ist eine international ausgerichtete Forschungseinrichtung, die sich der wissenschaftlichen Erforschung der jüdischen Lebenswelten vornehmlich in Mittel- und Osteuropa vom Mittelalter bis zur Gegenwart widmet. Es vertritt diesen Gegenstand in der universitären Lehre und präsentiert die Ergebnisse seiner Forschung in unterschiedlichen Formen vor einer akademischen und allgemein interessierten Öffentlichkeit.

 

Die Teilzeitstelle 65 % VZÄ wird mit der Entgeltgruppe 13 TV-L vergütet und ist auf drei Jahre befristet, vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel der Hans-Böckler-Stiftung.

 

Zu den Aufgaben gehören:

• Promotion in dem genannten Aufgabenbereich

• konstruktive und engagierte Mitarbeit im Forschungsressort sowie Teilnahme am Doktoranden-/Doktorandinnenkolloquium des DI

• enge Zusammenarbeit mit den Bearbeiterinnen und Bearbeitern der anderen Teilstudien des Forschungsprojekts

• Mitarbeit bei der Vorbereitung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Teilnahme an Fachtagungen

 

Vorausgesetzt werden:

• hervorragend abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Geistes-, Kultur- oder Sozialwissenschaften

• Aufgeschlossenheit für neue interdisziplinäre Forschungsansätze

• Kommunikationsfähigkeit im Umgang mit internationalen Wissenschaftlern/Wissenschaftlerinnen

• Kenntnisse der für den Forschungsgegenstand einschlägigen Fremdsprachen

 

Das Simon-Dubnow-Institut bietet gute Möglichkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren. Qualifizierte Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.

 

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den nachfolgend genannten Unterlagen bis zum 22.09.2017:

 

• Motivationsschreiben, tabellarischer Lebenslauf
• Hochschulabschlusszeugnis(se), Kopien relevanter Zeugnisse und Beurteilungen
• Ideenskizze des Promotionsvorhabens im Umfang von 1–2 Seiten (zzgl. Literaturliste)

 

an das 

Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e. V.
Frau Professorin Dr. Yfaat Weiss
Goldschmidtstraße 28
04103 Leipzig 
 

Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung: PD Dr. Jan Gerber, Tel. 0341 21735-60, E-Mail: gerber(at)dubnow.de
Für personalrelevante Rückfragen: Mandy Fitzpatrick, Tel. 0341 21735-54, E-Mail: fitzpatrick(at)dubnow.de

 

Aus Kostengründen können die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesendet werden. Diese werden nach 2 Monaten bzw. nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet. Sollten Sie die Rücksendung der Unterlagen wünschen, legen Sie bitte einen ausreichend großen und frankierten Rückumschlag bei.