Monika Heinemann (wiss. Referentin der Direktorin)

E-Mail: heinemann(at)dubnow.de

Tel.: +49 341 21735-66

Fax: +49 341 21735-55

Zur Person

Monika Heinemann ist seit Oktober 2015 wissenschaftliche Referentin der Direktorin am Simon-Dubnow-Institut. Studium der Osteuropäischen Geschichte, Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Staatlichen Polytechnischen Universität St. Petersburg (Russland); M. A. 2007 an der LMU München. Im Juli 2015 Promotion ebd. Thema der Dissertation: »Krieg und Kriegserinnerung im Museum. Der Zweite Weltkrieg in polnischen historischen Ausstellungen seit den 1980er-Jahren«. Von September 2007 bis September 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Collegium Carolinum, München. Von Oktober 2008 bis September 2011 dort Koordinatorin des internationalen Forschungsprojekts »Musealisierung der Erinnerung. Zweiter Weltkrieg und nationalsozialistische Besatzung in Museen, Gedenkstätten und Denkmälern im östlichen Europa«. Von Juni bis November 2012 Halbjahresstipendiatin am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt. Von Dezember 2012 bis September 2015 Wissenschaftliches Sekretariat der deutschen Sektion der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission.

Forschungschwerpunkte

• Erinnerungskulturen im östlichen Europa, insbesondere Polen

• Zeitgeschichte Polens

• Museologie

Publikationen

 

Herausgeberschaften

Medien zwischen Fiction-Making und Realitätsanspruch. Konstruktionen historischer Erinnerungen, München: Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2011 (hg. zus. mit Hannah Maischein, Monika Flacke, Peter Haslinger und Martin Schulze Wessel).

 

ZwischenWelten. Migration aus Osteuropa nach München im 20. Jahrhundert (Ausstellungskatalog), Stuttgart: Hampp 2007 (hg. zus. mit Meike Fischer, Karolina Novinšcak und Cornelia Reichel).

 

Aufsätze und Artikel

Die »Emaillewarenfabrik Oskar Schindlers«. Die neue Dauerausstellung vor dem Hintergrund der Musealisierung des Zweiten Weltkriegs seit den 1980er Jahren, in: Ekaterina Makhotina u. a. (Hgg.), Krieg im Museum. Präsentationen des Zweiten Weltkriegs in Museen und Gedenkstätten des östlichen Europa, Göttingen 2015, 255–284.

 

Miedzy Wschodem a Zachodem. Pytanie o specyfike narracji muzealnej w Europie Srodkowej i Wschodniej [Zwischen Ost und West: Die Frage nach einer Spezifik musealer Narration in Mittel- und Osteuropa], in: Robert Kostro/Kazimierz Wóycicki/Michal Wysocki (Hgg.), Historia Polski od-nowa. Nowe narracje historii i muzealne reprezentacje przeszlosci [Polnische Geschichte von Neuem/Erneuerung. Neue historische Narrationen und museale Geschichts­repräsentationen], Warszawa 2014, 45–56.

 

Das Museum des Warschauer Aufstands, in: Zeitgeschichte-online, Juli 2014.

 

Die Musealisierung des Ghettos. Die Verfolgung von Juden während des Zweiten Weltkriegs in Warschauer Museen, in: Étienne François u. a. (Hgg.), Geschichtspolitik in Europa seit 1989. Deutschland, Frankreich und Polen im internationalen Vergleich, Göttingen 2013, 470–490.

 

Emotionalisierungsstrategien in historischen Ausstellungen am Beispiel ausgewählter Warschauer Museen, in: Monika Heinemann u. a. (Hgg.), Medien zwischen Fiction-Making und Realitätsanspruch. Konstruktionen historischer Erinnerungen, München 2011, 213–236.

 

Glasnost' in der sowjetischen Presse. Eine Untersuchung von Leserbriefen der »Komsomol'skaja pravda«, in: Digitale Osteuropa-Bibliothek: Reihe Geschichte, Bd. 17, München/Regensburg 2008.