Simon-Dubnow-Institut
für jüdische Geschichte und Kultur an der universität Leipzig

Judith Siepmann

E-Mail: siepmann(at)dubnow.de

Tel.: +49 341 21735-61

Zur Person

Judith Siepmann ist seit 2018 Doktorandin am Dubnow-Institut und im Forschungsprojekt »Materielle Spuren deutsch-jüdischer Lebenswelten des östlichen Europa: Buchsammlungen und Bibliotheken nach dem Zweiten Weltkrieg« assoziiert. Studium der Theaterwissenschaft, Neueren deutschen Literatur, Neueren und neuesten Geschichte und Musikwissenschaft an den Universitäten München (LMU) und Tel Aviv; M. A. 2012 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Thema der Magisterarbeit: »Zwischen den Welten – Die Suche nach einer jüdischen Identität. Die Rezeption des hebräischen Theaters Habima in Berlin (1926–1931)«. Von 2013 bis 2015 Mitarbeit im Projekt »Spuren deutsch-jüdischer Geschichte. Bewahrung und Erforschung deutsch-jüdischer Nachlässe in Israel«, einer Kooperation des Deutschen Literaturarchivs Marbach und des Franz Rosenzweig Minerva Forschungszentrums der Hebräischen Universität Jerusalem: Ordnung und Katalogisierung des Nachlasses von Heinrich Loewe an der Sha'ar Zion Stadtbibliothek (Beit Ariela) in Tel Aviv (2013/14, zus. mit Lina Barouch) und im Leo-Baeck-Institut Jerusalem (2014/15). Von 2015 bis 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt »›Time Regimes‹ and ›Lived Time‹ of German Jews under the Nazi Regime« unter der Leitung von Guy Miron (Yad Vashem/Open University of Israel).

Forschungsprojekt

Promotion im Rahmen des von der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Projekts »Materielle Spuren deutsch-jüdischer Lebenswelten des östlichen Europa: Buchsammlungen und Bibliotheken nach dem Zweiten Weltkrieg«

Forschungsschwerpunkte

  • deutsch-jüdische Migration nach Palästina
  • Holocaustforschung; jüdische Kulturrestitution und Gedächtnis

Publikationen

Aufsätze und Artikel

Ein Mikrokosmos der deutschsprachigen Emigration. Heinrich Loewe und die Sammlung des Beit Ariela, in: Naharaim. Zeitschrift für deutsch-jüdische Literatur und Kulturgeschichte 7 (2013), H. 1–2, 217–238.

Rezensionen

Tragisches Schicksal (Rezension von Sebastian Schirrmeister, Das Gastspiel. Friedrich Lobe und das hebräische Theater 1933–1950, Berlin 2012), in: Fritz Bauer Institut (Hg.), Einsicht 9. Bulletin des Fritz Bauer Instituts, Frankfurt a. M. 2013, 94.