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Disseminating German Tradition

The Thyssen Lectures

 

187 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag

Leipzig: Leipziger Universitätsverlag, 2009

ISBN: 978-3-86583-362-4

Preis: 29,00 € (D)

 

Dieser von Dan Diner und Moshe Zimmermann herausgegebene Sammelband vereint Beiträge namhafter Historiker, die im Rahmen einer von der Fritz Thyssen-Stiftung unterstützten Vortragsreihe an den Universitäten von Tel Aviv und Jerusalem gehalten wurden.

Die Aufsätze bieten Einsichten in ein ideengeschichtliches Desiderat: Sie widmen sich dem Einfluss der deutschen Forschungstradition des 19. Jahrhunderts auf die Entwicklung der Geisteswissenschaften in Israel und geben jeweils die Ergebnisse der jahrzehntelangen akademischen Arbeit der Referenten in konzentrierter und resümierender Form wieder.
Mit Beiträgen von Reinhart Koselleck, Peter Pulzer, George L. Mosse, Sander L. Gilman, Andrei S. Markovits, Michael H. Kater, Charles S. Maier und Charles E. McClelland.

 

Zum Inhalt

 

Diese Publikation ist über den Buchhandel oder direkt beim Leipziger Universitätsverlag zu beziehen.

 

 

Annäherungen. Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur in Mittel- und Osteuropa

im Auftrag des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig hrsg. v. Stefi Jersch-Wenzel u. Günther Wartenberg.

 

Format: 20,5 x 14,5 cm

250 Seiten, Paperback

Leipzig: Leipziger Universitäts-Verlag, 2002

ISBN 3-935693-92-3

Preis: 19,00 € (D)

 

Der Band zieht in insgesamt acht Beiträgen eine wissenschaftliche Bilanz des Gastwissenschaftlerprogramms des Simon-Dubnow-Instituts in den Jahren 1995–1998. Es handelt sich dabei um überarbeitete und zum Teil stark erweiterte Vorträge der nach Leipzig eingeladenen, in- und ausländischen Gäste des Instituts. Die Texte lagen bisher lediglich als nicht im Buchhandel erhältliche Broschüren vor und erreichten damit nur einen sehr eingeschränkten Leserkreis. Durch die Zusammenfassung aller Einzelhefte in einem einzigen Band sind diese Forschungen aus den ersten Jahren des Bestehens des Simon-Dubnow-Instituts nun für die interessierte akademische Öffentlichkeit leicht zugänglich geworden. Inhaltlich kreisen die Aufsätze vor allem um die drei Themenkomplexe Wissenschaftsgeschichte, Säkularisierung und Akkulturation sowie das Verhältnis von Juden zu ihrer nichtjüdischen Umgebung.

 

Zum Inhalt

 

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Die Memoiren des Moses Wasserzug

hrsg. u. eingel. v. Jakub Goldberg, aus dem Hebr. übers. von Johann Maier.

 

75 Seiten, broschiert

Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2001 (2. Aufl.)

ISBN 3-933240-43-3

Preis: 15,00 € (D)

 

Die Memoiren des Moses Wasserzug, der im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert für verschiedene jüdische Gemeinden zwischen Greifenhagen und P_ock als Vorbeter, Schächter, Händler, Verwaltungsangestellter, Lehrer und Herbergswirt tätig war, gehören zu den wenigen aus dieser Zeit und Region überlieferten Selbstzeugnissen. Sie geben einen hervorragenden Einblick in das Alltagsleben von Juden an der Schwelle zur Moderne, zeigen aber auch die Stratifizierung der jüdischen Gesellschaft. Dieser wichtigen Quelle ist eine ausführliche Einleitung des Jerusalemer Historikers und führenden Experten für die Geschichte der polnischen Juden in der Frühen Neuzeit, Jakub Goldberg, vorangestellt.

 

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Juden und Armut in Mittel- und Osteuropa

hrsg. im Auftrag des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur v. Stefi Jersch-Wenzel in Verbindung mit François Guesnet, Gertrud Pickhan, Andreas Reinke u. Desanka Schwara.

 

476 Seiten

Köln u.a.: Böhlau Verlag, 2000

ISBN 3-412-16798-3

Preis: 50,00 € (D)

 

Die Geschichte der mitteleuropäischen Juden im 19. Jahrhundert ist vor allem als eine »Erfolgsgeschichte« geschrieben worden, in deren Mittelpunkt sozialer Aufstieg und kulturelle Angleichung stehen. Allzuoft übersehen wird hierbei, daß Armut eine stets präsente und im Hinblick auf Osteuropa sogar dominante Grunderfahrung jüdischer Existenz war. Hier setzen die Beiträge des vorliegenden Bandes an: Was waren die Ursachen jüdischer Armut, welche Erscheinungsformen hatte sie, und wie wurde versucht, ihr zu begegnen? Jüdische Selbsthilfeeinrichtungen sind in Deutschland und Ostmitteleuropa seit dem Mittelalter ein fester Bestandteil des Zusammenhalts dieser Minderheit. Traditionelle Vereinigungen wie die Bruderschaften sahen es als religiöse Verpflichtung an, armen Glaubensgenossen zu helfen. Als Hilfsbedürftige erschienen neben den Kranken, Alten, Witwen, Bettlern und Waisen seit dem 19. Jahrhundert auch verstärkt Migranten aus Osteuropa. Die moderne jüdische Wohlfahrtspflege nahm sich ihrer an und blieb auch unter schwersten Arbeitsbedingungen während der nationalsozialistischen Herrschaft noch wirksam.

 

Zum Inhalt

 

 

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich oder kann direkt beim Böhlau Verlag bestellt werden.