Leipziger Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur

Mit den im Jahr 2003 erstmals erschienenen Leipziger Beiträgen zur jüdischen Geschichte und Kultur stellt das Simon-Dubnow-Institut dem Jahrbuch eine zweite Zeitschrift als Diskussionsforum für die Kernfragen der Geschichte der mittel-, ostmittel-, ost- und südosteuropäischen Judenheiten zur Seite.

 

Anders als das Jahrbuch dienen die Leipziger Beiträge vorrangig der Präsentation von Ergebnissen aus den Forschungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Doktorandinnen und Doktoranden und internationalen Gästen des Simon-Dubnow-Instituts. Außerdem wird in der Zeitschrift der Text der jährlich stattfindenden, von herausragenden Gelehrten gehaltenen Simon-Dubnow-Vorlesung publiziert.

 

Die Leipziger Beiträge sind damit wie das Jahrbuch dem allgemeinen Forschungsprofil des Simon-Dubnow-Instituts verpflichtet: Aufgrund ihrer grenzüberschreitenden und nicht an nationalen Kategorien orientierten Verfasstheit ist die jüdische Geschichte besonders dazu geeignet, den Blick für das historische Ganze zu schärfen und zu einer wirklich gesamteuropäisch integrierten Geschichte zu gelangen. Die Leipziger Beiträge wollen deshalb auch Denkanstöße für eine Intensivierung des interdisziplinären Diskurses zwischen der jüdischen und den anderen »Teilgeschichten« geben.

 

Die Leipziger Beiträge werden vom Leipziger Universitätsverlag herausgegeben; die ersten drei Bände der Reihe erschienen im K.G. Saur Verlag.