Carolin Kosuch
Zur Person
Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Religionswissenschaft sowie Ost- und Südosteuropäischen Geschichte an den Universitäten Leipzig und Krakau (2003–2009) mit einer Magisterarbeit zum Thema Judentum und Anarchismus im ausgehenden 19. Jahrhundert. Während des Studiums zunächst studentische Hilfskraft im Akademieprojekt des Simon-Dubnow-Instituts, seit August 2010 mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes Doktorandin am Institut.
Forschungsprojekt
Zwischen Atheismus, Lebensreform und Mystik – Beiträge zu einem „Neue Welt“-Entwurf jüdischer Anarchisten um Gustav Landauer
Forschungsschwerpunkte
Ideengeschichte des Anarchismus
Religiöser Nonkonformismus, insbesondere Lebensreform und Ketzerbewegungen
Jüdische Religionsphilosophie
Publikationen
Anarchismus und Devianz in zwei Lebensbildern, in: Thomas Hase u.a. (Hrsg.), Mauss, Buddhismus, Devianz. Festschrift für Heinz Mürmel zum 65. Geburtstag, Marburg 2009, 291–308.
Von „wahrhaft emanzipierter Weiblichkeit“ und antipäpstlichen Deutschkatholiken – Louise Otto-Peters, Robert Blum und die bewegten Zeiten um 1845, in: Iris Edenheiser (Hrsg.), Von Aposteln bis Zionisten. Religiöse Kultur im Leipzig des Kaiserreichs, Marburg 2010, 97–106.






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